Ko Un

Ko Un wurde 1933 in Kunsan/Südkorea geboren. Während des Korea-Krieges wurde er zum Arbeitsdienst in die koreanische Volksarmee eingezogen; 1952 wurde er buddhistischer Mönch. Er studierte östliche Lehren und westliche Philosophie (Kant, Hegel) und gründete eine "Buddhistische Zeitung". 1960 erschien sein erster Gedichtband. Er wurde Prior des Chondung-Tempels, später Erziehungsdirektor das Haein-Tempels. Aus Protest gegen den sich zum Buddhismus bekennenden Militärmachthaber Park Chung-Hee gab Ko Un sein Mönchsleben auf. Während der Zeit des Militärregimes leistete er politischen Widerstand, was er mit zahlreichen Verhaftungen und Folter bezahlte. Außerdem erhielt er Publikationsverbot. Seit 1992 ist er Professor für koreanische Sprache und Literatur in Seoul.

Ko Un: Blüten des Augenblicks. Gedichte

Cover: Ko Un. Blüten des Augenblicks - Gedichte. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2012.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2012
Aus dem Koreanischen von Hans-Jürgen Zaborowski. "Blüten des Augenblicks" das sind 185 kurze Zen-Gedichte, geschrieben von Südkoreas beliebtestem Dichter. Sein erster Gedichtband in deutscher Übertragung,…

Ko Un: Beim Erwachen aus dem Schlaf. Gedichte

Cover: Ko Un. Beim Erwachen aus dem Schlaf - Gedichte. Wallstein Verlag, Göttingen, 2007.
Wallstein Verlag, Göttingen 2007
Aus dem Koreanischen von Kim Miy-He und Sylvia Bräsel. Mit einem Vorwort des Autors und einem Nachwort von Sylvia Bräsel. Einer der wichtigsten Dichter Asiens hat eine Auswahl seiner Gedichte zusammengestellt:…

Ko Un: Die Sterne über dem Land der Väter.

Cover: Ko Un. Die Sterne über dem Land der Väter. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2005.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005
Aus dem Koreanischen von Woon-Jung Chei u. Siegfried Schaarschmidt. Ko Un ist einer der bedeutendsten Dichter Koreas. 1933 wurde er als ältester Sohn einer Bauernfamilie in der Provins Chollado im Südwesten…