Gunnar Gunnarsson

Gunnar Gunnarsson wurde 1889 als Sohn eines armen Bauern in Fljotsdalur geboren. Er genoss nur sehr wenig Schulbildung: ein Wanderlehrer unterrichtete ihn. Aber Gunnarsson las viel, und er schrieb: Gedichte, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Mit 17 erschienen seine ersten Werke. Von 1907-1909 schrieb er sich an der Volkshochschule Askov in Jütland, Dänemark ein und entschloss sich, künftig auf Dänisch zu schreiben, um ein größeres Leserpublikum zu gewinnen. Im Jahr 1912 erschien der erste Band seines Romans "Die Leute auf Borg", drei weitere Bände folgten. Die anschließenden Jahre von 1920 bis 1940 waren Gunnarssons fruchtbarste Periode. Er wurde ein hoch angesehener Schriftsteller, seine Werke in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1938 zog er mit seiner Familie nach Island, wo er begann, seine Bücher ins Isländische zu übersetzen. Gunnar Gunnarsson starb 1975 in Reykjavik.

Gunnar Gunnarsson: Vikivaki. Roman

Cover: Gunnar Gunnarsson. Vikivaki - Roman. Verbrecher Verlag, Berlin, 2011.
Verbrecher Verlag, Berlin 2011
Aus dem Dänischen von Helmut de Boor. Ein scheinbar neutraler Herausgeber, der allerdings immer wieder den Text kommentiert, präsentiert die hinterlassenen Papiere seines Freundes Jake Sonarson. Dieser…

Gunnar Gunnarsson: Schwarze Vögel. Roman

Cover: Gunnar Gunnarsson. Schwarze Vögel - Roman. Reclam Verlag, Ditzingen, 2009.
Reclam Verlag, Stuttgart 2009
Übersetzung nach der dänischen Erstausgabe unter Berücksichtigung der vom Autor hergestellten isländischen Fassung und mit einem Nachwort von Karl-Ludwig Wetzig. Im Jahr 1802 war in den Westfjorden ein…