Vorgeblättert

Berlin, meine Liebe. Schließen Sie bitte die Augen

Ausgewählte Leseproben.
25.09.2006. Eingemauert in einen "Käfig der Freiheit" (Peter Nadas) zu Mauerzeiten, haben ungarische Autoren seit den 1970er Jahren bis heute auf Einladung des DAAD in Berlin gelebt und gearbeitet. "Berlin, meine Liebe. Schließen Sie bitte die Augen" versammelt die Beiträge dieser Autoren zu einer Hommage an Berlin. Hier eine Leseprobe.
"Berlin, meine Liebe. Schließen Sie bitte die Augen"
Ungarische Autoren schreiben über Berlin
Mit einem Nachwort von Ilma Rakusa

Herausgegeben vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD von Monika Dozsai, Gabriella Gönczy und Nina Hartl

Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2006
254 Seiten, gebunden, Euro 18,80

Erscheint Anfang Oktober 2006

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Zum Buch: Wurzellosigkeit, Leichtigkeit und Schwindel befällt die ungarischen Autoren beim rastlosen Streifen durch Berlin, den Ort ihrer "Quasi-Emigration", die geliebte Wahlheimat, die sirenenstimmige Traumstadt. Eingemauert in einen "Käfig der Freiheit" (Peter Nadas) zu Mauerzeiten, haben sie seit den 1970er Jahren bis heute als Gäste des DAAD für ein Jahr in Berlin gelebt und gearbeitet. "Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD war die wichtigste Auslandsvertretung der inoffiziellen ungarischen Kultur" - resümiert György Dalos. Das vorliegende Buch versammelt die Beiträge dieser Autoren zu einer Hommage an Berlin.

Laszlo Darvasi, Istvan Eörsi, Peter Esterhazy, Laszlo F. Földenyi, Laszlo Garaczi, Imre Kertesz, György Konrad, Endre Kukorelly, Zsolt Lang, Laszlo Marton, Miklos Meszöly, Peter Nadas, Imre Oravecz, Lajos Parti Nagy, György Petri, Ferenc Szijj, Otto Tolnai, Laszlo Vegel - die Liste dieser Wahlberliner ist ein Querschnitt der zeitgenössischen ungarischen Literatur, zu deren wichtigsten Spielstätten auch Berliner Orte gehören. Vom legendären Storkwinkel in Halensee zum Mariannenplatz über den Potsdamer Platz bis zum Hackeschen Markt und von dort über die Stargarderstraße nach Pankow führen die Wege der Schriftsteller und sie erschreiben sich das Terrain auf je eigene Weise.

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