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Ernest Wichner

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Hörnerschwung

Tagtigall 12.07.2014 […] einander zuzuführen. Dieses Jahr lasen die Schweizerin Katharina Faber, der Südafrikaner Charl-Pierre Naudé, der Wahl-Römer Durs Grünbein und die in Berlin ansässigen Dichter Esther Kinsky und Ernest Wichner. Urweider selbst widmete jedem als Kommentar ein Gedicht aus eigener Produktion und so bekam man eine Idee vom Wandern der Bilder durch Jahrhunderte, Kulturen und Kontinente hinweg.   Katharina […] ansiedelt im Hier und Jetzt. Auf all dies und auf die Zerbrechlichkeit von Kinskys Vortrag antwortete Urweider mit eine Gedicht über Knospen ("Knospen sind Geduld verlangende Versprechen"), derweil Ernest Wichner - der im Gespräch mit Elke Schmitter vom Bilderwandern auf der Sprachinsel "Banat" erzählte, als "angrenzende Landschaft" zu Esther Kinsky und Charles-Pierre Naudés Schädel - sein "Maden"-Gedicht […] Gedichte und Bilder, Matthes & Seitz 2014. - Bodo Hell, Omnibus. Texte von und Beiträge zu Bodo Hell, Literaturverlag Droschl 2014. - Urs Mannhart, Bergsteigen im Flachland, Sezession 2014. - Ernest Wichner, bin ganz wie aufgesperrt. Gedichte, Wunderhorn 2010. - Aris Fioretos, Durs Grünbein, Verabredungen. Gespräche und Zwischenspiele über Jahrzehnte, Suhrkamp 2013. - Raphael Urweider, Das Gegenteil […] Von Marie Luise Knott

Herta Müller ist Literaturnobelpreisträgerin 2009

Link des Tages 08.10.2009 […] stellt. Müllers Lektor Wolfgang Matz bei Hanser ist laut Börsenblatt einfach "platt". Für ihren letzten Roman "Atemschaukel" (Vorgeblättert) war sie im Jahr 2006 zusammen mit Oskar Pastior und Ernest Wichner in die Ukraine gefahren, um das Lager zu suchen, in dem Pastior nach den Krieg als Rumäniendeutscher interniert war. An sich wollte sie das Buch zusammen mit Pastior schreiben. Müller sagte dazu […] Irene Binal ein langes Porträt über Müller geschrieben. Arte hat auf seiner Website sowohl einen Text von Herta Müller über die Entstehung des Romans "Atemschaukel" als auch ein Gespräch zwischen Ernest Wichner und der Autorin auf der Leipziger Buchmesse 2007. Bei Lyrikline kann man Herta Müller selbst hören, wie sie einige Gedichte vorträgt. 1984 schrieb F.C. Delius über Müllers Prosaband "Niederungen": […]

Vom Nachttisch geräumt

Vom Nachttisch geräumt 05.12.2003 […] ruhten ermattet vom Spiel aus. Mittagsstunden, wie die, würden sie oft mir gewährt!" Ich habe diese zweitausend Jahre alten Verse hier zitiert, weil das erste Gedicht im neuen Gedichtband von Ernest Wichner, der den zum Nachspüren anstachelnden Titel "Rückseite der Gesten" trägt, eine kunstvolle Variation der Ovidschen Vorlage ist: "Hell und Klar und vergraben im Graudämmer innen. Die Fenster […] definiert durch das Spiel von Licht und Schatten. Es ist schön zu sehen, wie die alten Tricks nichts von ihrer Zauberkraft verloren haben. Vorausgesetzt es kommt einer, der sie anzuwenden versteht. Ernest Wichner: "Rückseite der Gesten". Gedichte. Zu Klampen Verlag, Springe 2003. 47 Seiten, 17 Euro. […] Von Arno Widmann