Stichwort

WDR

268 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 18
9punkt 15.12.2017 […] Zeitung unterzubringen. Aber wir wollten das nicht mehr für die NZZ oder den Tages-Anzeiger tun, sondern wollten etwas Eigenes machen, nicht zuletzt, um unabhängig zu sein." Etwas Schlimmes ist beim WDR passiert, wo die Intendanz bekanntlich beschlossen hat, auf den Druck der Zeitungsverleger zu reagieren und den Umfang von Onlinetexten zu begrenzen. Nun zirkuliert in den endlosen Gängen des Senders […] Papier ist zwar vom Büro des Onlinebeauftragten für Hörfunk ausgegeben, scheint aber von einem freien Mitarbeiter zu sein, so dass es laut Intendanz ohnehin ungültig ist. "Die Redakteursvertretung des WDR ist trotzdem sauer. In einer Mail an den Intendanten Tom Buhrow schreibt sie: 'Fassungslos sind wir über die Art und Weise der internen Verbreitung des Beschlusses: Ein freier Mitarbeiter […] erlässt […]
9punkt 23.11.2017 […] Der WDR will nächstes Jahr ein Konzert mit Roger Waters, einem der bekanntesten antiisraelischen Rockmusiker und Anhänger der Israel-Boykott-Bewegung BDS veranstalten. Michael Wuliger nimmt das in der Jüdischen Allgemeinen zum Anlass, näher auf die Politik des Senders zu blicken. "Da wird, wie bei der Dokumentation 'Auserwählt und ausgegrenzt' Judenhass klein- und weggeredet. Bei offen antisemitischen […] über den Rechtspopulisten Geert Wilders ein paar Monate zuvor war man in Köln weniger penibel gewesen. Und jetzt Roger Waters... Bei einem privaten Medienunternehmen wäre das bereits Skandal genug. Der WDR aber wird aus Rundfunkbeiträgen finanziert. Juden müssen diese Hetze also auch noch mitbezahlen." […]
9punkt 23.06.2017 […] aufwärmt. ... Und was meint der WDR-Faktencheck? Es wird da im Ernst 'korrigiert', dass Abbas nicht 'Brunnen' gesagt hat, sondern nur 'Wasser'. Und natürlich hat er Feigenblatt-mäßig auch von einer 'friedlichen Koexistenz' gesprochen. Aber das macht es doch nicht besser, dass er älteste antijüdische Zerrbilder serviert." Auch Frederik Schindler unterzieht den Faktencheck des WDR im Schweizer Blog audiatur-online […] breit ist. Christliche und islamistische, rechte und linke Antisemiten sind sich darin einig, dass 'Israel' ein Unrechtsstaat sei." Stefan Winterbauer checkt bei Meedia den "Faktencheck", ohne den der WDR vorgestern die Antisemtismus-Doku nicht zeigen wollte. Er entpuppt sich eher als ein Meinungscheck: "Nehmen wir beispielhaft nur mal Punkt 1 aus dem Faktencheck. Der Film beginnt mit der berüchtigten […]
9punkt 22.06.2017 […] tatsächlich gibt? Michael Hanfeld erinnert im faz.net daran, dass der WDR bei anderen Dokumentationen weit liberaler verfuhr, etwa "als er vor einigen Wochen einen von seiner Machart her um einiges fragwürdigeren Film über den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zeigte" (unser Resümee). "In diesem Film, den der WDR erst nach Kritik von außen in einigen Punkten veränderte und das auch nicht […] die ARD doch die proisraelische Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" sendete: "Die Verantwortlichen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) haben nicht aus Einsicht gehandelt, sondern taktisch. Sie wollten die Kuh vom Eis holen, bevor ihr peinliches Rumgeeiere den Ruf von ARD und WDR noch mehr beschädigt hätte, als er ohnehin schon ist. Der Widerwille gegen die Dokumentation war noch der Presseerklärung des […] Die Ausstrahlung des Films "Auserwählt und ausgegrenzt"  geriet gestern zur hochnotpeinlichen Angelegenheit - der WDR schuf sogar eine eigene Internetadresse zum "Faktencheck", um die redaktionelle Prüfung nachzuholen, die man den Filmemachern zuvor offenbar gar nicht konzediert hatte. Selbst Arno Frank von Spiegel online, der nach der Präsentation des Films bei bild.die das übliche Argument seiner […]
9punkt 21.06.2017 […] Schröder fürchtet im FAZ-Interview mit Michael Hanfeld ein "Schautribunal" gegen seinen Film: "Seit sechs Monaten sprechen weder der WDR noch Arte mit uns. Stattdessen verbreitet sich der WDR seit zwei Wochen über angebliche Mängel des Films. Einen Fünfzehn-Fragen-Katalog des WDR zum Film mussten wir vergangene Woche binnen drei Tagen beantworten. Auch das blieb unbeantwortet. Ich überlege, den Katalog mit […] Historiker, Norbert Blüm, CDU-Politiker,  Ahmad Mansour, Psychologe,  Gemma Pörzgen, Journalistin, Rolf Verleger, ehemaliges Mitglied  des "Zentralrats der Juden in Deutschland" und Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor. Die Filmemacher dürfen sich offenbar nicht äußern - und obwohl Arte wohl auch die Diskussion sendet, wird der französische Aspekt in der Gästeliste überhaupt nicht widergespiegelt - […]