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Bernward Vesper

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Ups and Downs einer Beziehungskiste: Andres Veiels 'Wer wenn nicht wir'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2011 […] eine Katze standesgemäß erschossen. Das Jahr ist 1949, auf der anderen Seite des Gewehrs steht Will Vesper, Literat im Dienste des Dritten Reiches, und hält eine pädagogische Rede an den Sohn, Bernward Vesper: Die Katzen gehören nicht zu uns, sie stammen aus dem Orient und sind damit die Juden unter den Tieren und insbesondere diese Katze, die des Sohns, tötete die schönen Nachtigallen. Den Weg von […] Von Thomas Groh

Unermessliche Weidegründe

Bücherbrief 06.01.2010 […] Eisendle den Giftmord an überlegenen Peinigern legitimiert: "Somit erspart er sich und dem Leser das bei derlei Überlegungen obligate aufgesetzte Augenzwinkern, und das ist gut so." Gudrun Ensslin, Bernward Vesper Notstandsgesetze von Deiner Hand Briefe 1968/1969. Herausgegeben von Caroline Harmsen, Ulrike Seyer und Johannes Ullmaier Suhrkamp Verlag 2009, 12 Euro () Der Historiker Gerd Koenen, der diesen […] ganz anders die Ressentiments der Eltern in den Seelen der Kinder wiedergeboren wurden. Die Briefe bildeten die Grundlage für sein eigenes Buch. Nun lässt sich die Geschichte Gudrun Ensslins und Bernward Vespers als eine Art Briefroman nachlesen, der den Vorteil hat, mustergültig ediert zu sein, so Koenen. Beeindruckt hat ihn auch die Nachbemerkung Felix Ensslins, dem Sohn Gudrun Ensslins, der seine Eltern […]
Vorgeblättert 22.09.2003 […] Deutsche Erstausgabe, hrsg. von der "Gesellschaft zur Bekämpfung der emotionalen Pest" (i.e. Bernward Vesper und Lena Conradt), Berlin-Schöneberg 1969, S. 77 (3) phil. tagebuch (1)/hamburg, märz 1971/b. vesper. In: DLA, L Vesper, 125n; abgedruckt in: J. Christip Martin: Schreiben: Harakiri. Über Bernward Vespers Romanessay "Die Reise", Horben 1982, S. 74-102 (4) Brief o.D., ca. 10.2.1971. In: Die Reise […] Privatspekulation auf meinen Namen er übrigens völlig durchschaue - keinen Scheiß mache und mitziehe, werde es der Messehammer schlechthin.(4) "Nachlass einer Generation" Tatsächlich gilt Bernward Vespers posthumes Fragment DIE REISE mittlerweile als "das schlechthin gültige Buch über Bewusstsein und Entwicklung der deutschen Nachkriegsjugend" ("Der Spiegel"), in dem sich "das kollektive Scheitern […] niemanden. Dass dieses Fragment überhaupt noch in die Kunstform eines "Romanessays" gebracht und gedruckt worden ist, dass es in der Literaturgesichte der Bundesrepublik überhaupt einen Autor namens Bernward Vesper gibt und damit (neben den Hinterlassenschaften bei Freunden und Verwandten) auch einen zugänglichen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach, ist das Ergebnis einer fast zufällig wirkenden […]