Stichwort

Uber

15 Presseschau-Absätze
Magazinrundschau 26.11.2018 […] verdienen die Fahrer also weniger als den Mindestlohn. Laut einem internen Uber-Papier, das der NY Times zugespielt wurde, sieht Uber in McDonalds den größten Konkurrenten beim Wettbewerb um neue Fahrer." James McAuley rekonstruiert en detail den Mord an der Jüdin Sarah Halimi in Paris, der in der französischen Debatte über den Antisemitismus einen Wendepunkt markierte und aus dem McAuley einen Beweis […] Gestaltung der Arbeit als Wettlauf soll die Fahrer einerseits dazu bewegen, dort und dann zur Stelle zu sein, wo die Nachfrage am größten ist, andererseits überhaupt am Ball zu bleiben. Laut Zahlen von Uber hören fünfzig Prozent aller Fahrer innerhalb von zwei Monaten auf, die App zu benutzen, und ein Bericht des  Institute of Transportation an der University of California in Davis legt nahe, dass nur […]
9punkt 24.05.2018 […] Psychologen beibringen, wie Demut aussieht", behauptet Annika Leister in der FR. Bemerkenswertes über Uber und Regulierung berichtet unterdessen Mark Scott in politico.eu, der auf einen Satz Dara Khosrowshahis, des neuen Uber-Chefs verweist: "Regulatoren werden eine Rolle spielen, und das ist auch ihr Recht." Uber hat nach den Kriegen mit europäische Taxi-Lobbyisten und Regierungen inzwischen Kreide gefressen […] gefressen, so Scott, "und versucht sich inmitten des Anti-tech-Rückschlags als eine andere Art von Tech-Firma neu zu erfinden. Zu Ubers  Bemühungen gehören über den ganzen Kontinent Partnerschaften mit Städten und Taxi-Verbänden, die der Präsenz von Uber in der Region bisher feindselig gegenüberstanden." Unter deutschen Wissenschaftlern hat sich eine rege Debattenkultur entwickelt - abseits der Zeitungen […]
Magazinrundschau 01.11.2017 […] aus -  können sich Uber und Lyft nicht nur über die für Taxifahrer geltenden Gesetze hinwegsetzen, sondern sie haben durch eine Strategie, die die Idee des Verbrauchers über die Idee des Bürgers stellt, auch eine gespaltene Gesellschaft mit zwei unterschiedlichen Klassen von Arbeitern und Verbrauchern geschaffen, berichten Nikil Savals und Dayna Tortorici: "Die größte Gruppe von Uber-Fahrern ist weiß […] (19,5 Prozent); die größte Gruppe von Taxifahrern ist hingegen schwarz (über 30 Prozent), mit weißen Fahrern auf Platz zwei (26 Prozent). Die meisten Uber-Fahrer sind jünger und haben einen Hochschulhintergrund, viele haben Abschlüsse; die meisten Taxifahrer sind älter, verheiratet und haben noch nie ein College besucht. Obwohl Uber im Allgemeinen billiger ist, ist seine Fahrgastschaft jünger und reicher […]
Magazinrundschau 23.06.2015 […] Lobbyarbeit leisten und mit derart frecher Nonchalance auftreten wie die Taxi-App Uber im Kampf um neue, wichtige Städte auf der eigenen Service-Landkarte. So zumindest der Eindruck, der entsteht, wenn man Karen Weises Reportage darüber liest, wie Uber mit allen Mitteln um die Stadt Portland gebuhlt hat: "Obwohl Uber sich selbst als frischen Marktaufmischer in Szene setzt, meisterte das Unternehmen […] der Nation registriert, mindestens ein Drittel mehr als für Wal-Mart arbeiten. Gemeindelobbyisten nicht berücksichtigt. In Portland (...) waren es schlussendlich zehn eingetragene Leute, die im Namen Ubers sprachen. Im Rathaus wurden sie zu einer beständigen Kraft. Etwas in diesem Ausmaß haben sie noch nicht gesehen, berichteten Rathausmitarbeiter." […]
9punkt 26.06.2015 […] die Gesellschaft, die Familie, das Elternhaus es forderten." Ein Reporter von Rue89 hat seinen ganzen Mut zusammengenommen und hat die streikenden Pariser Taxifahrer, die ein paar Uber-Autos angezündet und ein paar Uber-Fahrgäste zusammengeschlagen haben, gefragt, was sie selbst an ihrem Service verbessern würden - denn die französischen Taxifahrer sind berühmt für ihre Unfreundlichkeit und weigern […] " Oder: "Klar gibt es unfreundliche Taxifahrer, aber so etwas kommt in jedem Beruf vor." Und was die Bilder eines zusammengeschlagenen Uber-Fahrgasts in Lyon angeht: Da wollen sie Beweise sehen." Inzwischen berühmt: Courtney Loves Tweet aus einem angegriffenen Uber-Auto: they"ve ambushed our car and are holding our driver hostage. they"re beating the cars with metal bats. this is France?? I"m safer […] Berufsleben sich um Bücher dreht: Ich launchte LibriVox (freie Public Domain Hörbücher) und Pressbooks (Online-Plattform für die Erstellung von Print- und E-Books), und ich war Mitherausgeber eines Buches über die Zukunft von Büchern. Ich habe mein Leben den Büchern gewidmet, ich glaube an sie, doch ich war nicht mehr in der Lage, sie zu lesen." Ein anonymer Autor erzählt auf Vice, was es heißt, als Schwuler […]
9punkt 11.09.2014 […] Die Debatte um die Fahrvermittlungs-App Uber geht weiter. Der Tagesspiegel bringt einen Beitrag von globalist.com-Herausgeber Stephen Richter (hier im Original), der das Verbot der App durch das Landgericht Frankfurt (siehe unser 9punkt vom 3. September) als Sinnbild für das deutsch-amerikanische Spannungsverhältnis versteht: "Lange Zeit wurden die deutschen Führungsqualitäten auf dem internationalen […] Verbot der App sinnvoll ist, und auf Zeit online macht sich Sabine Hockling Sorgen um die Sicherheit der Mitfahrer. Im Aufmacher des Zeit-Feuilletons verteidigt Iris Radisch Valérie Trierweilers Buch über ihre Zeit als Mätresse des Staatspräsidenten Hollande: "Noch immer erwartet man von den Enttäuschten, dass sie den Mund halten, wie das für die Damen Mitterand und Kohl selbstverständlich war." Der […]
9punkt 03.09.2014 […] Das Landgericht Frankfurt hat dem amerikanischen Fahrdienstleister Uber per einstweiliger Verfügung verboten, in Deutschland zu fahren. Prompt erklärte Uber, diese Entscheidung ignorieren zu wollen. Weder Dschihad noch Putin hat die Zeitungen so in Wallung versetzt, wie diese Erklärung. In der taz hofft Richard Rother, dass sich die Taxi-Genossenschaft nicht einschüchtern lässt. Für ihn ist der Dienst […] Taximarkt zu zerschlagen - wenn die Gerichte und der Gesetzgeber das zulassen. Sie sollten es nicht tun, denn Ubers schöne neue Fahrdienstwelt ist alles andere als erstrebenswert - auch wenn die Kundschaft zunächst mit Dumpingpreisen geködert wird." In der Berliner Zeitung nennt Thorsten Knuf Ubers Vorgehen "dreist": "Es hat schon seinen guten Grund, dass hierzulande nicht jedermann mit seinem Privatauto […] Gut - das weit mehr wert ist als irgendwelchen ominösen Wahlmöglichkeiten der Bevölkerung." In der FAZ empört sich Britta Beeger: "Frecher geht es kaum." In der SZ warnt Jan Heidtmann: "Das Prinzip Uber ist das Prinzip Überfall." In der FAZ diagnostiziert Günter Hack den Wahlerfolg der AfD als Ausdruck einer neuen BRD-Nostalgie. Vielleicht haben wir uns zu lange auf die DDR-Vergangenheit konzentriert […]
Magazinrundschau 26.08.2014 […] erzählt ein paar hollywoodreife Episoden über das Wrestling-Match zwischen den Taxi-Apps Uber und Lyft in den USA. Uber setzt ganze Horden von Drückern ein, um Fahrten bei Lyft zu buchen und sie entweder ins Leere laufen zu lassen oder einzusteigen und die Fahrer abzuwerben - was nicht heißt, dass Lyft nicht dasselbe tut. The Verge präsentiert Mails von Uber-Managern und Online-Formulare, die zeigen […] funktioniert. Für jeden abgeworbenen Fahrer bekommt der Drücker eine dicke Provision. "Die aggressive Taktik von Uber zeigt, dass Ridesharing großenteils ein Nullsummenspiel ist", erläutert Newton, "ein Fahrer, der einen Uber-Kunden mitnimmt, kann nicht gleichzeitig einen Lyft-Kunden fahren... Uber und Lyft wollen die App sein, an die man denkt, wenn man ein Taxi braucht, und derjenige Dienst mit den meisten […] meisten Fahrern hat da die besten Chancen. Darum ist der Wettbewerb so kannibalistisch geworden. Sowohl Uber als auch Lyft offerieren heftige Boni, um die Fahrer dazu zu bringen, den Dienst zu wechseln." Außerdem gibt"s ein Dossier, das Jaron Lanier freuen würde, der ja eher ein Künder der Virtual Reality als des Internets ist: The Verge erzählt die Geschichte vom "Aufstieg und Fall und Neuaufstieg […]
9punkt 12.06.2014 […] Gestern gabe es in drei Metropolen - Berlin, London, Paris - einen wütenden Protest gegen die Möglichkeiten des Internets: Taxifahrer verteidigen ihre Stelle gegen die Handy-App Uber - und argumentieren ähnlich wie Journalisten mit ihrer "Qualität". Wolfgang Michal sieht auf Carta Parallelen: "EU-Kommissarin Neelie Kroes findet die Entwicklung auf dem Transportmarkt gar nicht so schlecht und hält den […] vermisse. Anstehen in einer langen Reihe am Taxenstand. Nassgespritzt werden, während man im Regen den Arm ausstreckt, um ein Auto heranzuwinken." Techdirt meldet, dass der Streik überhaupt erst auf Uber aufmerksam gemacht habe - in London sei die Zahl der Einschreibungen durch den Streik um 850 Prozent gestiegen. […]
9punkt 09.05.2014 […] Uber gehört zu den umstrittensten Internetdiensten seit Erfindung des Internets und mischt eine ganze Branche auf. Jüngst demonstrierten erst die Londoner Taxifahrer gegen die App, mit der man sich eine Limo rufen kann. Um so aufsehenerregender die Meldung bei Engadget: Google bringt eine neue Version seiner Maps für Android - und integriert die Möglichkeit, ein Auto mit Uber zu rufen: "Natürlich besagt […] besagt die Integration von Maps und Uber nichts für User, die die App nicht nutzen", schreibt Sarah Silbert, "aber für Abonnenten gibt's die stete Erinnerung, dass ein Auto ein paar Wischbewegungen entfernt ist. Im Zusammenhang bretrachtet, verweist die Integration allerdings auf Googles Investition in Uber und könnte der erste Schritt in einer lang andauernden Partnerschaft sein." Google hat laut […] laut Engadget 258 Millionen Dollar in Uber investiert. Nicht nur Taxifahrer werden ich ärgern, sondern auch konkurrierende Apps wie Hailo und Lyft. Noch eine Branchen-News: Sony gibt den Ereader-Markt auf, meldet das Blog Mobylives: "Leserkonten in den USA, Deutschland, Österreich und Australien werden am 16. Juni zu Kobo transferiert... Bei Sony werden 5.000 Angestellte in diesem Bereich entlassen." […]