Stichwort

Trigger-Warnungen

3 Presseschau-Absätze
Magazinrundschau 05.04.2016 […] erbittert geführten Debatte um Trigger-Warnungen an amerikanischen Universitäten meldet der Kulturwissenschaftler Jack Halberstam von einem feministischen Standpunkt Bedenken an: "Trigger-Warnungen werden oft als ursprünglich feministische Erfindung angesehen und in Verbindung gebracht mit Frauen, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Die meisten Forderungen nach Trigger-Warnungen online oder auf dem Campus […] darin steckt die Ironie: Die Kurse, die am häufigsten von Trigger-Warnungen betroffen sind, sind ebenfalls oft Feminismuskurse oder Frauen- und Gender-Studies-Kurse. Die Leute fordern keine Trigger-Warnungen in Biologie oder in den Politikwissenschaften. Aber sehr oft sind die Kurse, in denen wir potentielles Material für Trigger-Warnungen finden, Kurse über soziale Gerechtigkeit, die auf Material […]
9punkt 05.09.2015 […] aufmerksam machen will, sollte mal den Blick auf amerikanische Universitäten richten, meint in der SZ Peter Richter. Dort verlangen Studentenorganisationen sogenannte Trigger-Warnungen bei Themen, die irgendjemanden - Trigger-Warnung! - verletzen könnten: "Ein Kollege sei von einer Studentin gebeten worden, das Wort "verletzen" nicht mehr zu benutzen, auch nicht in der Formulierung "das Gesetz verletzen" […] Das Beharren darauf, dass schon die Benennung einer Verletzung wie eine semiotische Voodoopuppe selbst eine Verletzung hervorruft, führt in der Konsequenz natürlich dazu, dass im Prinzip schon Trigger-Warnungen selbst zu Triggern werden und am besten jedes Thema, bei dem sich jemand verletzt fühlen könnte, gleich ganz vermieden wird. Neben Sex, Gewalt, Klassenunterschieden und so weiter betrifft das […]