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Presseschau-Absätze
Bücher
Stichwort
Sensitivity Reading
16 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
9punkt
27.02.2024
[…]
Und Jim Knopf, ein Buch gegen Rassismus durch und durch, wird in Text und Bild so lange nachbearbeitet, bis man glaubt, keinen Vorwurf aus der Abteilung des '
sensitivity reading
' fürchten zu müssen. Den Nachweis, dass die um Worte wie 'Neger' (verwendet nur von einer als 'Untertan' bezeichneten Figur) oder 'Indianer' bereinigten Ausgaben zu mehr Toleranz, weniger Vorurteilen und weniger Verletzungen führen, erspart man sich.
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Efeu
02.11.2023
[…]
Sollte Literatur politisch und engagiert sein oder dem Theater der Fantasie und des Weltrückzugs eine Bühne geben?
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Efeu
08.07.2023
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Man sieht schon, wie schwer sich Literatur wirklich porentief sauber halten lässt, wenn sie aus Zeiten stammt, in denen
Sensitivity Reading
nur bedeuten konnte, dass man ein Buch mit allen Sinnen liest."
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Efeu
29.03.2023
[…]
Sigrid Köhler, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen, findet in der taz, dass Wolfgang Koeppens Roman "Tauben im Gras" (unsere Resümees zur Debatte) nicht als Pflichtlektüre "an beruflichen Gymnasien" geeignet sei.
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Efeu
18.03.2023
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Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch erzählt in der NZZ von seinen Erlebnissen an der Kriegsfront in der Ukraine.
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Efeu
11.03.2023
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Dass Sensitivity Reader heute Bücher durchsehen, findet Richard Kämmerlings in der WamS nicht per se problematisch - solange dies im Zusammenhang der aktuellen Produktion im Lektorat geschieht.
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Efeu
02.03.2023
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Marion Löhndorf hat für die NZZ die modische Überarbeitung von Ian Flemings "James Bond"-Romanen durchgesehen.
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Efeu
24.02.2023
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SZler Peter Richter traut seinen Augen nicht: Auf einmal steht da Rainald Goetz leibhaftig am Podium, eben jener Rainald Goetz, der früher bei jedem feuilletonrelevanten Event zumindest im Publikum anwesend war, aber seit Jahren von der Bildfläche verschwunden ist.
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Efeu
22.02.2023
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Die Feuilletons diskutieren über die hunderte, von Sensitivity Readern zwecks besserer Vermarktbarkeit veranlassten Überarbeitungen in einer britischen Roald-Dahl-Neuausgabe (unser Resümee): Es wurde "mitunter recht großzügig umformuliert", schreibt Michael Wurmitzer vom Standard nach schneller Durchsicht: "Ästhetisch kann man bedauern, dass manche schlanke, knackige Formulierung beschwert wurde.
[…]
Efeu
21.02.2023
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Recherchen des Telegraph zufolge (eine Zusammenfassung der Vorgänge findet man auf Spon) hat ein englischer Verlag für seine Neuauflage von Roald Dahls Kinderbüchern zahlreiche Eingriffe vorgenommen: Angeblich vor den Kopf stoßende Begriffe wie "fett" und "hässlich" wurden von Sensitivity Readern durch weniger kräftige Wörter ersetzt, kleinere Spitzen in Nebenbemerkungen wurden gleich ganz gestrichen, sofern sie das Lesepublikum irgendwie anfassen könnten (dass sich ein Publikum von solchen Bevormundungen angefasst fühlen könnte, wurde indessen nicht berücksichtigt).
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Efeu
03.06.2022
[…]
Mit "Liarmouth: A Feel-Bad Romance" hat der Trashfilmer, Kunstsachverständige und Buchautor John Waters seinen ersten Roman veröffentlicht.
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9punkt
17.02.2022
[…]
Und das liest sich so: "Wir sollen wegsehen, wenn Schwarze Kinder in der Schule von anderen Schwarzen Kindern angegriffen werden" oder "Wir sollen darüber hinwegsehen, wenn Schwarzen Intellektuellen in ihrer Arbeit Fehler unterlaufen, denn Schwarzen Menschen fehlen schließlich die weißen Privilegien." Hat da das
Sensitivity Reading
des Verlags zugeschlagen, macht es nur hpd.de so, oder will McWhorter es selbst?
[…]
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