Stichwort

Rohingya

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9punkt 01.10.2021 […] wichtigste Vertreter der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch, wurde von islamistischen Terroristen ermordet, berichtet Sven Hansen in der taz. Ullah hatte sich mit friedlichen Mitteln für die Rückkehr der muslimischen Flüchtlinge nach Myanmar eingesetzt. "Die kleine islamistische Guerillatruppe Arsa hatte mit Überfällen auf Grenz- und Polizeistationen 2017 die Massenvertreibung der Rohingya aus Myanmar ausgelöst […] ausgelöst. Arsa diente dem Militär als willkommener Vorwand. Seitdem bedroht Arsa auch liberale Rohingya, die sich wie Ullah friedlich gegen Vertreibung und Diskriminierung wehren." Im US-Kongress hat die "Squad" gegen amerikanische Finanzhilfe für Israel gestimmt, die den "Iron Dome" unterstützen soll, also jenes Raketenabwehrsystem, das Angriffe der Hamas aus dem Gaza-Streifen abwehrt. Die "Squad" […]
9punkt 22.02.2021 […] 2017, als die Armee die Rohingyas tötete und vertrieb? "Welchen Preis ist eine Demokratiebewegung bereit, für ein Stückchen Macht zu zahlen? Ein Kompromiss mag in einer Situation wie in Myanmar unvermeidlich sein, wo die Wahl nur zwischen einer Zusammenarbeit mit dem Militär oder einer fortgesetzten Militärherrschaft besteht. Für viele jedoch, und besonders für die Rohingya, ist der Unterschied zwischen […] zwischen beiden schwer zu erkennen. Das Versäumnis, die Rohingya zu verteidigen, hat die Bewegung für Demokratie nur geschwächt. Es kann keine Form von Demokratie oder Freiheit geben, die auf Kosten der Schwächsten oder Verachtetsten in einer Gesellschaft erkauft wird. Das gilt nicht nur für die Rohingya in Myanmar, sondern auch für Muslime in Indien, für Frauen in Saudi-Arabien, für Arbeitsmigranten […]
9punkt 13.12.2019 […] Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag sprach Aung San Suu Kyi im Bezug auf den Genozid an den Rohingya von "Einzelfällen". Beim Versuch, die Wandlung der Friedensnobelpreisträgerin zu erklären, müssen selbst die Postcolonial Studies scheitern, schreibt Caroline Fetscher im Tagesspiegel: "Seit einiger Zeit betreiben die 'Postcolonial Studies' vorrangig Erkundungen derjenigen, die von den Folgen […] werden können, wird gleichwohl auf Dauer nicht einleuchten. In der Zeitschrift Postcoloniael Politics stellen Mursed Alam und Anindya Parakayastha bitter fest, dass Aung San Suu Kyi im Konflikt mit den Rohingya 'wie eine neo-koloniale Matriarchin' wirkt. Sie plädieren für ein Konzept postnationaler Staaten, um dem Dilemma zu entrinnen, eine neue 'ethisch-politische Agenda der Gerechtigkeit'". Amokläufe […]
Magazinrundschau 30.09.2019 […] dem Schicksal der birmanischen Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die seit 2016 Regierungschefin von Myanmar ist und wegen ihrer indifferenten Haltung zum Völkermord an den Rohingya in der Kritik steht: "Sieben Jahre nach unserer ersten Begegnung frage ich mich, was Aung San Suu Kyi anstrebt. Zweifellos will sie Präsidentin werden, aber warum? Eine Antwort lautet: Als Aung Sans […] Sans Tochter will sie die Macht über ein buddhistisches Myanmar, um ihr persönliches Schicksal zu vollenden. Die Demokratie wäre in diesem Fall für sie nur Mittel zum Zweck, und sich für die Rohingya einzusetzen, hieße dieses Ziel gefährden. Eine andere Antwort wäre: Sie möchte das Land wirklich in eine Demokratie verwandeln, Kontrolle über das Militär gewinnen, Frieden unter den ethnischen Gruppierungen […]
Magazinrundschau 13.08.2019 […] In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Magazins erzählt Sarah A. Topol die ergreifende Geschichte des jungen Lehrers Futhu, der als Angehöriger der Minderheit der Rohingya aus seiner Heimat Myanmar, wo er schwer misshandelt wurde, nach Bangladesch flüchten musste: "Ich verbrachte insgesamt einen Monat in den Camps in Bangladesch und hörte mir Geschichten über Vergewaltigung und Zerstörung an […] davonrannten  oder über das Leben sprachen, und wie sehr ihn der Verlust seiner gesammelten Geschichten schmerze. Er fragte stets nach diesem Artikel, er wollte wissen, was die Amerikaner über die Rohingya dachten." Außerdem: Matt Flegenheimer beschreibt die gegenseitige Abneigung zwischen den New Yorkern und ihrem Bürgermeister Bill di Blasio. Und im Interview entlockt David Marchese Nicolas Cages […]