Stichwort
Martin Piekar
4 Presseschau-Absätze
Efeu 01.12.2020 […] Weshalb Martynova bei Kolleginnen und Kollegen nachgefragt hat: Nora Gomringer rettet "Hexe, Trulla, schlampig", Martin Piekar den "Bastard", Thomas Stangl die "Hysterie", Jackie Thomae den "Einwanderer", Anne Weber "Held, Vaterland" und Olga Martynova selbst "Tunte, Zigeuner, Jude", denn "nicht 'jüdische Mitbürger', sondern Juden, nicht 'Sinti und Roma', sondern Zigeuner wurden verfolgt und vernichtet, und diese Wörter bewahren das Andenken an Schoa und Porajmos."
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Feuilletons 13.11.2012 […] Viele, die man etwas bedrängt direkt vor der Bühne gehört hatte, fand man trotzdem toll, wie etwa die seltsame, äußerst präzise Matrosenlyrik des 1989 in der Ukraine geborenen Autors Yevgeniy Breyger, den Auftritt des späteren Preisträgers Martin Piekar, des einzigen Autors, der popkulturelle Zeichen zwischen queer und Grufti trug und ein wenig an den Sänger Antony Hegarty erinnerte, oder auch die sehr schöne Primzahlengeschichte '17, 23, 17, 23' von Kerstin Schubert, die aus der Perspektive eines autistischen Mädchens erzählt war. "
Weiteres: Aram Lintzel beobachtet eine zunehmende ästhetische Konvergenz in der Gesellschaft: "Besserverdiener und Arme ohne Geld betreiben modisches Aneignungspingpong, sie werden zu Preppies der Unterklasse und zu Prolls der Oberschicht." […]