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Anka Muhlstein

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Das fehlende Tischtuch

Vom Nachttisch geräumt 08.12.2017 […] der Lektüre ergänzen. Darum, als Produkt eigener Arbeit also, verhakte es sich in seinem Gedächtnis. Das steht nicht bei Anka Muhlstein. Sie las ja alles auf Französisch. Aber ihrem sehr schönen, anregenden Buch verdanke ich diesen und noch ein paar anderer Ausflüge. Anka Muhlstein: Mit Feder und Pinsel - Zola, Balzac, Proust und die Malerei, Insel Verlag, Berlin 2017, aus dem Französischen von Ulrich […] Die 1935 in Paris geborene Anka Muhlstein ist Historikerin und die Tochter von Anatol Mühlstein, der von 1930-1936 Botschafter Polens in den USA war. 1932 heiratete er Diane de Rothschild, die Tochter des französischen Bankiers Robert de Rothschild. Das Paar hatte drei Töchter und floh, als die deutschen Truppen Frankreich besetzten, in die USA. Nach dem Krieg gingen sie zurück nach Frankreich. Seit […] Seit 1974 lebt Anka Muhlstein zusammen mit ihrem Ehemann, dem Anwalt und Schriftsteller Louis Begley in New York. Sie erhielt für ihre Bücher den Prix Goncourt und den Preis der französischen Akademie der Wissenschaften. Vor ein paar Tagen ist ihr sehr schönes Buch über die Rolle der Malerei in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts auf Deutsch erschienen. "Ut pictura poesis" schrieb unter […] Von Arno Widmann

Hundert Austern und vier Flaschen Vouvray

Bücherbrief 06.06.2011 […] Kein klassischer Krimi, so Schmidt, aber "auf jeden Fall große Literatur". Auch Tobias Gohlis ist in der Zeit einfach hingerissen: eine Geschichte wie diese hat er noch nie gelesen. Sachbuch Anka Muhlstein Die Austern des Monsieur Balzac Eine delikate Biografie Arche Verlag 2011, 189 Seiten, 19,90 Euro Solange Honore de Balzac an einem Roman schrieb, wurde strengste Disziplin geübt, war er fertig […] vier Flaschen Vouvray herunterspülte - um dann zum Hauptgang überzugehen: zwölf Lammkoteletts, zwei gebratene Rebhühner und eine Seezunge. Unter anderem diese Anekdote entnimmt Jörg von Uthmann Anka Muhlsteins Buch "Die Austern des Moniseur Balzac", mit dem er sich, wie er in der Welt schreibt, bestens unterhalten hat. Muhlstein, die schon sehr schöne Porträts über die beiden Königinnen Elizabeth I. […]