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Stichwort
Tanja Maljartschuk
36 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 3
Efeu
10.10.2024
[…]
Die ukrainische Literatur wurde im Westen viel zu viele Jahrzehnte der russischen Literatur zugeordnet oder von vornherein in deren Schatten gestellt, beklagt die Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
in einer Anfang Oktober im "Denkraum Ukraine", einem neuen Zentrum für interdisziplinäre Ukraine-Studien in Regensburg, gehaltenen Rede, die die SZ dokumentiert.
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9punkt
16.03.2024
[…]
In einem ergreifenden Text für die NZZ stellt uns die ukrainische Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
die Ukraine als ein Land vor Augen, das in einer dunklen Tradition des Verschwindens steht: "Wir verschwinden und verschwinden, und am Ende sind wir doch noch ein bisschen da, heute vielleicht sogar mehr als je zuvor. ...
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Efeu
30.06.2023
[…]
Tanja Maljartschuk
(2016). Foto: Zbrud unter cc-Lizenz"Ich betrachte mich selbst als eine gebrochene Autorin, eine ehemalige Autorin, eine Autorin, die ihr Vertrauen in die Literatur und - schlimmer noch - in die Sprache verloren hat", sagt die ukrainische Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
gleich zu Beginn ihrer Eröffnungsrede (hier zum Nachlesen als PDF und dort als Video) des Bachmann-Wettbewerbs in Klagefurt.
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Efeu
11.04.2023
[…]
Zur Verteidigung dieser Haltung rückte unter anderem die in Wien lebende ukrainische Autorin
Tanja Maljartschuk
aus: Andruchowytsch Landesverrat vorzuwerfen sei lächerlich.
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Efeu
01.04.2023
[…]
Die nach Berlin migrierte russische Kritikerin Anna Narinskaja bescheinigt der russischen Intelligenz in "Bilder und Zeiten" der FAZ, blind für die Ideologie russischer Literatur sein: "Das Problem der postsowjetischen russischen Intelligenzija besteht darin, dass ihr sowjetisches Trauma, das einen ideologischen Blick auf die Kunst ablehnt, sie zugleich absolut blind und taub macht für eine Auseinandersetzung damit, wie Sachverhalte und Ideen der Zeit, in der diese Bücher geschrieben wurden, in den heutigen Kontext hineinwirken.
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9punkt
15.11.2022
[…]
Der Historiker Felix Ackermann kommt in der FAZ nochmal auf Harald Welzer im Gespräch mit dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk und Jakob Augstein im Gespräch mit der ukrainischen Autorin
Tanja Maljartschuk
zurück und analyisert deren totale Empathielosigkeit mit der Ukraine als Symptom der deutschen Russophilie: "Dieser Russlandkomplex ist so sehr Teil des Selbstverständnisses der Bundesrepublik, dass Jakob Augstein 2022 ein Gespräch über den heutigen russischen Krieg führen kann, in dem er die Narbe seines Vaters anführt, ohne mit einer Silbe zu erwähnen, dass dieser selbst in der Ukraine im Einsatz war, wo die Wehrmacht für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich war. (...)
[…]
Efeu
05.11.2022
[…]
Im Interview mit der taz spricht die seit geraumer Zeit in Deutschland lebende, ukrainische Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
unter anderem über die deutsche Sicht auf die Ukraine, die lange Zeit währende Eingemeindung ukrainischer Literatur in die russische und ihre eigenen Erfahrungen: "Ich komme aus einem Land, in dem sehr viel durch Terror und Gewalt vergessen wurde.
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9punkt
24.10.2022
[…]
Dabei könnten sie es besser wissen angesichts deutscher Verlage, die die bedeutendsten ukrainischen Autoren zuverlässig seit Jahren publizieren: "
Tanja Maljartschuk
wird bis heute investigativen Befragungen unterzogen, sobald sie mit deutschen Intellektuellen zu tun hat: Wie halte sie es bitte mit Stepan Bandera?
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Efeu
22.10.2022
[…]
Nele Pollatschek nimmt in der SZ Kim de l'Horizons Auftritt bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises zum Anlass für einen komplexen, lesenswerten Essay über Scham, die sie bei diesem Auftritt (allerdings eher im Sinne von Fremd-) empfunden hat, über soziale Gerechtigkeit, Aufmerksamkeit und Anerkennung.
[…]
Efeu
30.04.2022
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"Ab jetzt sind wir diejenigen, die zu schwach waren, das Geschehene zu verhindern", muss die in Wien lebende, ukrainische Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
in einem kleinen Essay im Standard feststellen, nachdem sie sich mit den immer brutaleren Kriegsfotografien aus ihrer Heimat konfrontiert hat.
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Efeu
21.04.2022
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"Mein Leben und meine Arbeit sind Geiseln dieses Krieges", sagt die aus der Ukraine stammende, seit 2011 in Wien lebende Bachmann-Preisträgerin
Tanja Maljartschuk
im Tagesspiegel-Gespräch. Ihr Roman "Blauwal der Erinnerungen" (2019) über den ukrainischen Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj werde jetzt mit anderen Augen gelesen.
[…]
Efeu
28.03.2022
[…]
Weitere Artikel: In der Zeit erinnert die Schriftstellerin
Tanja Maljartschuk
an die Zeit vor etwa hundert Jahren, als Russland schon einmal die Ukraine überfiel und etwa in Wien hunderte ukrainischer Flüchtlinge ankamen, die dort auch das intellektuelle Leben prägten - ein Szenario, über das sie auch in ihrem Roman "Blauwal der Erinnerung" geschrieben hat.
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