Stichwort
Magnum
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Efeu 14.04.2020 […] Besprochen werden eine in den kommenden Tagen urgesendete Hörspieladaption des SWR und DLFs von Thomas Pynchons Opus Magnum "Die Enden der Parabel" (Intellectures), Marion Poschmanns "Nimbus" (taz), Hilary Mantels "Spiegel und Licht" (Standard), die Wiederauflage von Vicki Baums erstmals 1951 veröffentlichtem Roman "Vor Rehen wird gewarnt" (Tagesspiegel), die Werkausgabe Jiří Gruša (NZZ), Léon Bloys "Diesseits von Gut und Böse" mit "Briefen, Tagebüchern, Prosa" (Zeit), Simone Hirths "Das Loch" (Presse), Oleksij Tschupas "Märchen aus meinem Luftschutzkeller" (Standard), Nora Gantenbrinks Debüt "Dad" (Tagesspiegel), […]
Efeu 11.02.2020 […] René Burri: Albisguetli, Zürich, Schweiz, 1980 Bild: Musée de l'Elysée, LausanneAls Augenmenschen, Weltenbummler und Dandy erlebt SZ-Kritiker Joseph Hanimann den Fotografen Rene Burri, dem das Musée d'Elysée in Lausanne eine große Ausstellung aus dem Nachlass heraus widmet, mit den ikonischen Bildern von Che Guevara, Le Corbusier, Picasso, Giacometti und Uwe Johnson, aber auch mit Zeichnungen und Grafiken: "Im Unterschied zu vielen Kollegen wie Henri Cartier-Bresson, dem Freund und Kollegen bei Magnum, lag für René Burri die Leistung des Fotografen nicht primär im Knipsen zum genau richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, sondern im Geschick bei der Nachbereitung der Bilder. […]
Efeu 11.06.2019 […] Die ganze Brutalität der bleiernen Jahre in Palermo, als der Mafiakrieg die Stadt mit Bombenexplosionen, zahlreichen Morden an Politikern, Richtern und Mafiabossen lahm legte, erkennt taz-Kritiker Andreas Rossmann im Centro Internazionale di Fotografia in Palermo, wo derzeit in der Ausstellung "Continente Sicilia" Arbeiten des Magnum-Fotografen Franco Zecchin zu sehen sind, die zwischen 1974 und 1993 entstanden, als Zecchin für die linke Tageszeitung L'Ora unter anderem Tatorte fotografierte: "Zecchin nähert sich ihnen geradezu diskret, mit einem offenen, nüchternen Blick, der harte Kontraste setzt, überraschende Ausschnitte wählt und ungewöhnliche Perspektiven einnimmt, sich Sentimentalität wie Skandalisierung verbietet. (…) Zecchin ist mehr als 'nur' Chronist, immer wieder gelingen ihm Kompositionen von symbolischer Kraft. […]