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Presseschau-Absätze
Stichwort
Linke Identitätspolitik
30 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 3
9punkt
08.05.2025
[…]
Zehntausende haben am Mittwoch in Istanbul erneut gegen die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu protestiert, meldet Zeit online.
[…]
9punkt
29.10.2024
[…]
Der Begriff "Ressentiment" hat besonders unter Linken Konjunktur und unterstellt den meisten Menschen, ihren Emotionen nicht Ausdruck zu verleihen und im Affekt zu handeln, schreibt der Historiker Jürgen Grosse in der NZZ.
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9punkt
22.10.2021
[…]
Jan Feddersen und Philipp Gessler, die gerade ein Buch gegen
linke Identitätspolitik
geschrieben haben, erklären in der taz die Hauptzüge ihrer Kritik: Sie werfen der neumodischen Linken eine Essenzialisierung von Identitäten bei gleichzeitiger Entgrenzung der Opferidentitäten vor, und einen ebenfalls völlig entgrenzten Begriff von der "Rechten", den sie als Waffe gegen ihre Diskursgegner einsetzen: "Dass er das ist, dass 'rechts' eine fast beliebige Chiffre geworden ist, hat mit einem entscheidenden Merkmal der sogenannten Identitätspolitik zu tun: einer aus der in der Tat rechten Staatsphilosophie um Carl Schmitt entliehenen Fähigkeit zum Freund-Feind-Denken.
[…]
9punkt
11.10.2021
[…]
Im Gespräch mit Florian Chefai und Jonas Pöld von hpd.de kritisiert Hamed Abdel-Samad auch
linke Identitätspolitik
: "Da spielt es wieder eine Rolle, ob man weiß oder schwarz, Migrant oder einheimisch, links oder rechts ist.
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9punkt
15.04.2021
[…]
Wenn es um Diversität geht, sind Juden meist nicht mit gemeint, stellt Andreas Schreiner in der NZZ fest und leitet daraus ab,
linke Identitätspolitik
habe eine Antisemitismus-Problem.
[…]
9punkt
31.03.2021
[…]
Außerdem: Klaus Walter untersucht in der taz die "neue Rhetorik des Normalen", wie sie ihm - etwa bei Wolfgang Thierse - aus der Polemik gegen
linke Identitätspolitik
entgegenschlägt.
[…]
9punkt
20.03.2021
[…]
Der in der taz schreibende Historiker Kaveh Yazdani versucht im Streit um
linke Identitätspolitik
, eine mittlere Position zu beziehen.
[…]
9punkt
22.02.2021
[…]
., warum er rechte und
linke Identitätspolitik
nur in Maßen erträgt. Den Rechten solle man den Begriff der Nation nicht überlassen, schreibt er, und
linke Identitätspolitik
sei in der Gefahr, "nicht akzeptieren zu können, dass nicht nur Minderheiten, sondern auch Mehrheiten berechtigte kulturelle Ansprüche haben und diese nicht als bloß konservativ oder reaktionär oder gar als rassistisch denunziert werden sollten."
[…]
9punkt
17.09.2020
[…]
In einem interessanten historischen Hintergrundtext für geschichtedergegenwart.ch liest der junge Historiker Gil Shohat die Äußerungen schwarzer und weißer antikolonialistischer Intellektueller in Großbritannen in der Kriegszeit und findet sehr früh Vergleiche zwischen dem Holocaust und dem Kolonialismus: "Bei den hier diskutierten rhetorischen Vergleichen (und ja, Gleichsetzungen) von Judenverfolgung und der Unterdrückung der Schwarzen in den Kolonien angesichts des drohenden Zweiten Weltkrieges und der gleichzeitigen steigenden Virulenz der kolonialen Frage ist es wichtig zu betonen, dass sich sowohl die panafrikanischen Aktivist*innen als auch antikoloniale ILP-Politiker*innen dezidiert und auch praktisch mit Jüdinnen und Juden in Europa solidarisierten."
Linke Identitätspolitik
ist eigentlich nur Zeichenpolitik, behauptet Lars Weisbrod in der Zeit, leugnet aber nicht, dass sie qua "Cancel Culture" durchaus Auswirkungen haben kann wie reale Machtpolitik: "Wo Zeichenpolitik wider Erwarten Dellen in die echte Welt schlägt, kann sie das nur, weil ihr kaum mehr materielle Kräfte entgegenwirken.
[…]
9punkt
04.06.2020
[…]
Maxim Biller attackiert in einem zweiseitigen (leicht redundanten) Zeit-Artikel
linke Identitätspolitik
, deren Verfechter er verdächtigt, wie einst die Nazis "mit dem tränenreichen, stigmatisierenden Hinweis auf die sie angeblich beleidigende sexuelle, soziale, geschlechtliche, moralische Zugehörigkeit von Irgendwem zu Irgendwas nur gesellschaftliche und berufliche Konkurrenten aus dem Weg räumen wollen, um zum Schluss selbst ihren Platz einzunehmen.
[…]
9punkt
22.11.2019
[…]
Joscha Wölbert erklärt bei hpd.de warum
linke Identitätspolitik
gegenüber dem Islam, der im Namen eines Kulturbegriffs zu schützen sei, problematisch ist: "Identitätspolitische Linke scheinen anzunehmen, alle Muslime teilen die gleichen Merkmale, gleiche Herkunft sowie gleiche Eigenschaften.
[…]
9punkt
22.05.2019
[…]
Der Journalist Lukas Egger legt in der taz einen Essay über
linke Identitätspolitik
vor, in dem er zu Anfang bestreitet, dass Identitätspolitik für die Schwächung der klassischen Linken verantwortlich sei, während er im folgenden ausführt, dass multikulturalistische Politik, wie sie etwa von Labour sehr intensiv betrieben wurde, sehr wohl ein Problem darstellt: "Der Gegensatz zwischen Sozialdemokratie und Konservativen wurde nun vor allem auf kulturellem Gebiet verortet: Auf den autoritären Antimigrationsdiskurs der Tories antwortete Labour mit Multikulturalismus.
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