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Kriegsschulden

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Leseprobe zu Götz Aly: Volk ohne Mitte. Teil 2

Vorgeblättert 13.02.2015 […] Morden und Zerstören endlich mit härtesten militärischen Mitteln beendet worden war, konstatierte Röpke sechs Wochen nach der bedingungslosen Kapitulation in der Neuen Zürcher Zeitung die alleinige Kriegsschuld Deutschlands und das Herabsinken der Deutschen zur Schande des Menschengeschlechts. Doch wandte er sich im selben Artikel sofort und in aller Nüchternheit der Zukunft zu: »Es ist menschlich begreiflich […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 28.02.2005 […] nach der die innerdeutschen Aufrüstungs- und Kriegsschulden nur virtuell bestünden. In seiner für das allgemeine Publikum abgefassten Schrift "Was geschieht mit unserem Geld?" beruhigte Staatssekretär Fritz Reinhardt 1942 die Öffentlichkeit. Er wies auf "die Neuordnung der Dinge im Osten" hin und sprach von den Früchten des Endsieges. Den Kriegsschulden stünde, so gaukelte er dem Publikum vor, "auf […] (Seiten 339 - 342) Virtuelle Kriegsschulden Aus der rein spekulativen Technik der Kriegsfinanzierung folgte der Zwang zum Siegfrieden. Die Regierung Hitler konnte sich keinen Kompromiss leisten, sie musste die Niederlage ausschließen. Deshalb setzte sie vom ersten Kriegstag an auf die "ungeheuren Kapazitäten, die Deutschland in den von ihm besetzten Gebieten - also ohne Rückgriff auf das eigene […]