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Hermann Kesten

5 Artikel

Leseprobe zu Heinrich Detering: Thomas Manns amerikanische Religion. Teil 1

Vorgeblättert 01.10.2012 […] in Lissabon "besondere Bedeutung für den Ablauf der Arbeit in Europa".(178)       Von Beginn an war Thomas Mann in diese Arbeit involviert. Er gehörte, zusammen mit Reinhold Niebuhr, Paul Hagen, Hermann Kesten, Hans Sahl und anderen Exilanten, zu den Gründungsmitgliedern des ERC, und er blieb engagiert in seinem Beirat, dem Advisory Committee. "Unter den Exilschriftstellern, die die Arbeit des ERC u […]

Leseprobe zu W. von Sternburg: Joseph Roth. Teil 1

Vorgeblättert 23.02.2009 […] (S. 437 ff) Drei Dichter in Nizza Im Juli 1934 reist Roth von Marseille nach Nizza. Hermann Kesten hat ihn und Andrea Manga Bell eingeladen. Sie mieten ein Haus an der Promenade des Anglais. Es wird ein Aufenthalt, der für Roth - von kleinen Unterbrechungen abgesehen - insgesamt acht Monate dauert. Ein literarischer Zirkel findet sich zusammen. Im gleichen Haus leben neben den Roths das Ehepaar Hermann […] in diesen Monaten. Es werden Wochen intensiver Arbeit. Die Abende in Nizzas Cafes und Bars sind ausgefüllt mit Gesprächen, Diskussionen und Trinkereien mit Nelly Kröger, die Alkoholikerin ist. Hermann Kesten wird später aus der Erinnerung ein allzu friedliches Bild überliefern: "An blauen Abenden standen wir auf unseren Balkons und sahen wie die Sonne im Meer unterging und ihr Abschein die Wellen und […] in der deutschen Literaturgeschichte. Drei deutsche Exilautoren arbeiten gleichzeitig und in engster Nachbarschaft an historischen Romanen. Heinrich Mann sitzt am Manuskript des "Henri Quatre", Hermann Kesten schreibt "Ferdinand und Isabella" und Roth den Napoleon-Roman "Die Hundert Tage". Im Zentrum der beiden Werke von Roths Kollegen stehen königliche Herrscher. Beide Romane sind eine Auseinandersetzung […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 19.03.2007 […] kann an Freunde und Kollegen ein neues Werk verschicken. Sie tut es sofort nach Erscheinen, sozusagen an die Mitakteure, an Helene Weigel, an Elisabeth Hauptmann, an Herbert Ihering, später an Hermann Kesten, an Erich Kästner, an Wolfgang Koeppen. Nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich aber sind die Begleitbriefe, die jeder dieser Sendungen beigegeben sind. Alle enthalten sie Erklärungen zur Titelgeschichte […] Helene Weigel und Elisabeth Hauptmann scheinen auf die Sendung nicht geantwortet zu haben. Ein Jahr später muß sie auf die polemischen Besprechungen reagieren, präziser werden. Zur ersten Brücke zu Hermann Kesten im November 1964, nach der NS-Zeit, nach Emigration und Krieg, dient Marieluise Fleißer eine Sendung ihrer Arbeiten, die Geschichte der Kriegs- und Nachkriegsjahre Der Rauch (erschienen in Jahresring […]