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Stichwort
Historikerstreit 2.0
57 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 5
9punkt
25.05.2024
[…]
Im Gespräch mit Lisa Berins von der FR wehrt sich Hermann Parzinger von der Preußen-Stiftung gegen Vergleiche von Kolonialgeschichte und Holocaust: "Die europäische Kolonialgeschichte hat, beginnend mit den Spaniern und Portugiesen, ein halbes Jahrtausend gedauert.
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9punkt
22.04.2024
[…]
Dem Schriftsteller Antonio Scurati ist ein Auftritt im italienischen Staatsfernsehen RAI verwehrt worden, wo er einen kurzen Monolog zum 25.
[…]
9punkt
30.03.2024
[…]
Der Historiker Urs Lindner, zur Zeit Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, verspricht in der taz "Wege aus der Dichotomie" im
Historikerstreit 2.0
und im Streit um Antisemitismus. Alles ganz einfach, findet er, man muss nur akzeptieren, dass Antisemitismus ein Extremfall des Rassismus und die Schoa ein Extremfall genozidaler Verbrechen ist, schon wird aus der Position der Postkolonialisten Dirk Moses und Jürgen Zimmerer die Kompromissposition!
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9punkt
02.12.2023
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In der Jungle World bespricht er (leider nicht online) den von Jürgen Zimmerer herausgegebenen Band "Erinnerungskämpfe - Neues deutsches Geschichtsbewusstsein", in dem der "
Historikerstreit 2.0
" aus Sicht der postkolonialen Denkschule resümiert wird.
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9punkt
29.09.2023
[…]
Bestellen Sie bei eichendorff21!In seinem aktuellen Buch "American Matrix" wendet sich der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel Amerika zu, aber ganz verlassen kann er sein Spezialgebiet nicht, wie er auch im SZ-Gespräch mit Moritz Baumstieger erklärt.
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9punkt
15.09.2023
[…]
Die Linke brauchte dagegen noch ein Weilchen bis zum "
Historikerstreit 2.0
". Claus Leggewie besucht für die FR das runderneuerte Musée de l'histoire de l'immigration (Website) in Paris: "Die wichtigste Neuerung der Ausstellung besteht in der globalen Perspektive auf das Wechselspiel von Ein- und Auswanderung, das den hexagonalen Rahmen sprengt und bis in die jüngste Vergangenheit Europas reicht.
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9punkt
23.12.2022
[…]
In der FR resümiert die Historikerin Aleida Assmann sehr ausführlich die beiden FAZ-Artikel von Egon Flaig zur postkolonialen Debatte (Unsere Resümees), um dem Kollegen schließlich den Todesstoß des Rechtsextremismusvorwurfs zu versetzen: Flaig stehe für ein Ideal einer "von Wert- und Identitätsfragen gereinigten Form der Geschichtswissenschaft" - wie sein Vorbild, schreibt sie: "Das ist Ernst Nolte, der Jürgen Habermas im ersten Historikerstreit unterlag.
[…]
9punkt
24.11.2022
[…]
In der Welt - und in seinem Blog - fragt sich Thomas Schmid, wie so manch "krude Behauptung" und boshafte "Unterstellung" in dem von Susan Neiman und Michael Wildt herausgegebenen Band zum "
Historikerstreit 2.0
" überhaupt gedruckt werden konnte. Dabei täte eine kritische Auseinandersetzung mit der "Verstaatlichung" der deutschen Vergangenheitspolitik dringend Not, meint er: "Durch diese Verstaatlichung erfuhr das Gedenken eine Ritualisierung ins Starre, ins Phrasenhafte, ins Gestellte, in eine hohlklingende Endlosschleife.
[…]
9punkt
27.08.2022
[…]
In der SZ blickt die Historikerin Christina Morina fasziniert auf die Debatte über Antisemitismus auf der Documenta.
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9punkt
23.06.2022
[…]
Im Documenta-GAU (mehr in Efeu) kulminieren Debatten, die in Deutschland seit Jahren geführt werden und die von den großen Zeitungen zunächst nur zögerlich wahrgenommen wurden, etwa die Debatte um Achille Mbembe und um den Postkolonialismus: "So schnell wird der Postkolonialismus den Juden die Singularität des Holocausts nicht verzeihen", schreibt Claudius Seidl heute in der FAZ, und "dass zum postkolonialen Denken auch ein problematisches Verhältnis zum Holocaust, zu den Juden im Allgemeinen und zum Staat Israel gehört, ist allerdings eine seiner Grundlagen."
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9punkt
07.06.2022
[…]
Wie einfach der "
Historikerstreit 2.0
" sich aus der Ferne darstellt, kann man in einem Text Enzo Traversos, immerhin eines renommierten Historikers, für das betonlinke amerikanische Magazin The Jacobin nachlesen.
[…]
9punkt
05.05.2022
[…]
Außerdem: "Die Osteuropa-Forschung hat die Ukraine viel zu lange vernachlässigt" schreibt Thomas Thiel in der FAZ, der auch eine "ungleiche Aufarbeitung der Totalitarismen" kritisiert. Der
Historikerstreit 2.0
ist nicht vorbei. Der Historiker Andreas Wirsching setzt sich in der Zeit mit drei Positionen auseinander, die den Holocaust aus unterschiedlichen Motiven nivellieren wollen, zum einen die Position des Globalhistorikers Wolfgang Reinhard, der auf seltsame Art konservative Positionen mit postkolonialer Rhetorik mischt (unser Resümee), dann eine Position, die à la Hedwig Richter eine "normale" deutsche Fortschrittsgeschichte erzählen will und schließlich die postkoloniale Position, die den Holocaust in eine lange Kette von Kolonialverbrechen einreiht: "Leicht kann die postkoloniale Globalperspektive dazu missbraucht werden, die deutschen Verbrechen unter der NS-Herrschaft in ein universalistisches Entlastungsnarrativ einzuordnen.
[…]
⊳
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