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Carl Hegemann

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Abgeschrieben oder eigenes Werk? Links zum Streit über Helene Hegemanns Roman 'Axolotl Roadkill'

Redaktionsblog - Im Ententeich 18.03.2010 […] Hegemanns Buch gelesen, die 17-jährige Autorin getroffen und mit großer Sympathie porträtiert. In dem Artikel steht bereits alles, was später endlos wiederholt werden wird: Tochter des Dramaturgen Carl Hegemann, Prenzlauer Berg, die Mutter, die sich umbringt, das Schule-schwänzen, die Diskursfähigkeit Helene Hegemanns, der Film, den sie mit 14 gedreht hat, die Themen des Buchs - Sex, Drogen und die Sc […] Relativierung von Hegemanns Jugend ist dabei ebenso heuchlerisch wie das bereitwillige Zugeständnis, es handle sich um pure Fiktion. Sie selbst bestritt in einem Interview, ihren Vater, den Dramaturgen Carl Hegemann, im Roman abgebildet zu haben: Er sei 'ein großartiger Mann, der der Erste war, der das Manuskript lesen durfte'. Treffender kann man das fatale Dilemma des bösen Mädchens kaum auf den Punkt bringen […] Internet kundtut, wird er für Journalisten zum 'Blogger'." 10.2.2010 Jürgen Kaube spekuliert in der FAZ, dass Helene Hegemanns Roman womöglich nicht von ihr, sondern entweder von ihrem Vater Carl Hegemann oder gleich "dem Kulturestablishment" geschrieben wurde. "Hätte ein Mann fortgeschrittenen Alters notiert, es bereite ihm keine Schwierigkeiten, bei der Vergewaltigung eines Sechsjährigen zuzuschauen […] Von Anna Steinbauer