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Stefan George

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Leseprobe zu Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Teil 2

Vorgeblättert 23.11.2009 […] vernachlässigende Rolle in seiner Konzeption des Mythos spielte, bevor er Bachofen entdeckte. Seine ersten Übersetzungen von Gedichten Baudelaires entstanden vor dem Ersten Weltkrieg in Reaktion auf Stefan Georges Übersetzung der Fleurs du mal. Der Einfluß des George-Kreises brachte ihn dazu, schon 1912 Hölderlin zu lesen. Der im Juni 1916 verfaßte Brief Benjamins an Martin Buber - auf dessen Vorschlag hin […] theologischer Spekulationen des siebzehnten Jahrhunderts, der Barocktradition, sondern auch das Fortleben der jüdischen Tradition, die Gerechtigkeit und Sprache miteinander verknüpft. Im Gegensatz zu Stefan George ist für ihn die Sprache "weder [. . .] Medium der Seherschaft noch der Herrschaft", sondern "der Schauplatz für die Heiligung des Namens" ("Karl Kraus", GS II.1, S. 359). (23) Brief an Scholem […]

immer abseits der Bahn -Thomas Kling zum Gedächtnis

Essay 05.04.2005 […] noch germanistisch aufgeladen war. Nur seine Schulferien verbrachte er dort und davor all die unbegrenzte Zeit eines noch nicht zwangsverpflichteten Kindes. Der im benachbarten Büdesheim geborene Stefan George - als ein skeptisch rezipierter Vorläufer und Dichterkollege - wurde viel später von ihm entdeckt. Und um den Zyklus "mittel rhein" schreiben zu können (in "nacht.sicht.gerät"), musste der Dichter […] Von Gabriele Weingartner