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Carlos Fuentes

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Gelbe Schmetterlinge

Vorgeblättert 11.09.2019 […] Sprachen. Tempelruinen, gut erhaltene Pyramiden oder gewaltige Skulpturen erinnern die Bewohner von Ciudad de México an die drei Jahrhunderte lang für minderwertig geachtete prähispanische Kultur. Carlos Fuentes hat sich immer wieder kritisch mit seiner Heimatstadt beschäftigt. In seinem ersten Roman, Landschaft in klarem Licht (1958), evoziert er noch die Schönheit der Stadt mit dem blauen Himmel, der […] 1968er. Endlich fiel der Blick der mexikanischen und der Weltöffentlichkeit auf die elenden Zustände in Chiapas. Daher ergriffen viele Intellektuelle (meist für und selten gegen ihn) Partei. Carlos Fuentes sprach in seinem Buch Mexikos neue Zeit vom "Erwachen. Chiapas 1994", versuchte Verständnis zu wecken und verlangte: "Das Drama [von Unrecht und Armut] in Chiapas anzuerkennen, politische Demokratie […] Zapatisten Freiheit und Blumen bringen. Desgleichen erklärte er, warum die Jungfrau von Guadalupe, also Tonantzín, gemeinsam mit den Zapatisten durch den Urwald wandere. Er korrespondierte mit Carlos Fuentes, Elena Poniatowska, Eduardo Galeano oder John Berger. Seine oft poetischen Texte, die er im Internet bekanntmachte, wurden in vielen Ländern publiziert. 2004 untersuchte Jorge Volpi das Verhältnis […] Von Michi Strausfeld