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Filmmusik

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Terra X antwortet nicht

Essay 01.10.2020 […] Schwimmt auch ohne dramatisierende Filmmusik: Walross in der Arktis. Screenshot aus der Doku "Faszinierende Arktis"Naturreportagen stellen einen Sonderfall der Gattung Dokumentarfilm dar, um den seit der Einführung des Begriffs documentary durch John Grierson 1926 (anlässlich einer Besprechung von Robert Flahertys "Moana") die Debatte um seinen Wirklichkeitsbezug periodisch aufflackert, also die Frage, ob sie realistisch oder konstruktivistisch zu verstehen seien, von deren Antwort letztlich abhängt, welche Rolle man der Musik zuweist: ob sie der Illustration oder der Dramatisierung des Materials dienen soll. […] Von Daniele Dell'Agli

Liebt nur ihre Katzen: Brian M. Cassidys und Melanie Shatzkys 'Francine' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2012 […] Cassidy und Melanie Shatzky - beide haben in New York Kunst studiert und arbeiten seit 2004 zusammen, "Francine" ist ihr gemeinsamer erster Spielfilm - erzählen diese Geschichte sparsam und nüchtern und scheinen dabei fast dänische Dogmen zu befolgen: gefilmt wurde ausschließlich mit natürlichem Licht und einem einzigen Kameraobjektiv, was zu eher körnigen, kontrastarmen Bildern in ausgewaschenen Farben geführt hat. Filmmusik gibt es nicht und Melissa Leo ist die einzige professionelle Schauspielerin in einem Ensemble von Laiendarstellern, das alle Dialoge improvisiert hat. […] Von Elena Meilicke