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Ann Cotten

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Die Romane der Saison

Bücher der Saison 19.11.2013 […] Buchmessen-Schwerpunkt Brasilien, der dem deutschen Publikum Autoren wie Daniel Galera oder Luiz Ruffato nahebringt. Bei der deutschen Literatur springen Namen wie Monika Maron, Daniel Kehlmann und Ann Cotten hervor. Außerdem gibt es neue Romane von J. M. Coetzee, Jérôme Ferrari und vielen anderen. In den kommenden Tagen präsentieren wir die wichtigsten Sachbücher, Reportagen und politischen Bücher der […] spricht damit den anderen Kritikern aus der Seele. Alle waren sie bezaubert von der Weisheit und Mühelosigkeit, mit der Maron in einem fantastischen Reigen über existenzielle Fragen nachdenkt. Ann Cottens Erzählband "Der schaudernde Fächer" führt auf den Hof einer japanischen Universität, in ein abgelegenes Dorf in der Ukraine oder in Berliner Clubs. Als avantgardistisch sprachskeptische Reflexionsprosa […]

Nette Pynchon'sche Dödel

Bücherbrief 04.10.2010 […] Klasse und Stacheln. In der SZ begeisterte sich Tobias Heyl für diese "meisterhafte" Beschreibung moralischer Monster. Ann Cotten Florida-Räume Gedichte Suhrkamp Verlag 2010, 19,80 Euro Was sind eigentlich Florida-Räume? Die deutsch-österreichisch-amerikanische Autorin Ann Cotten, erklärt in der Märkischen Allgemeinen, dass wir alle dort leben, in "zusammengeschusterten An- und Zubauten, die vor […] von 'unfachmännischer Bauweise' [sind], ein Beharren auf der Verkorkstheit von Außenseitern". Franz Birkenhauer vom sf magazin dagegen winkt ab: reiner "literarischer Elfenbeinturm". Hörproben von Ann Cotten findet man bei lyrikline. Nii Parkes Die Spur des Bienenfressers Roman Unionsverlag 2010, 16,90 Euro "Die Spur des Bienenfressers" ist der erste Krimi von des britisch-ghanaischen Autors Nii […]

Ungewollte Widersprüche

Essay 12.12.2007 […] der zugleich schnoddrigen und angestrengten Plauderrede, in der "ich" und "wer" und "wir" und "man" und "du" und "ihr" durcheinander murmeln, führe ich hier zumindest fragmentarisch ein Stück aus Ann Cottens "Fremdwörterbuchsonetten" an, mit dem Hinweis allerdings, dass für diese Autorin Sprache keineswegs bloß Bedeutungsträger ist, sondern auch - via vielfältige Klangassoziationen - als Sinngenerator […] stets "über" etwas dissertiert oder polemisiert oder wenigstens informiert, dabei aber, vor lauter Besagen, das Sagen der Sprache beziehungsweise das Hören auf sie vernachlässigt. In diesem Fall, bei Ann Cotten, gibt es zumindest den Versuch dazu, doch wenn dem Wort "Wurm" lediglich Klangkorrespondenzen wie "krumm", "dumm", "stumm" abgewonnen werden, wird dadurch weder ein neues Sehen noch ein Mehr an […] Dieser Essay erschien zuerst in Manuskripte, Nr. 177, 2007. Veröffentlichung im Perlentaucher mit freundlicher Genehmigung von Felix Philipp Ingold. Mitgelesen wurden die folgenden Rezensionstexte: Ann Cotten, "Fremdwörterbuchsonette" (Gedichte), Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 2007; Wolfram Malte Fues, "Vorbehaltfläche" (Gedichte), Passagen Verlag, Wien 2007; Durs Grünbein, "Strophen für übermorgen" […] Von Felix Philipp Ingold