Stichwort

Celine

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Efeu 02.10.2018 […] Zehn Jahre lang gab es unter der Designerin Phoebe Philo bei Céline kluge und coole Mode für Frauen mit Stil, unter Hedi Slimane gibt es auch hier nur noch kurze Kleidchen, in die man sich erst hineinhungern muss, ächzt Tanja Rest erbost in der SZ von den Pariser Modeschauen. Der Akzent ist auch verschwunden: "Von Philos gefeiertem Minimalismus bleibt nichts übrig. Ausradiert, zu Staub zerfallen. Slimane […] Slimane hat es im Interview mit dem Figaro Tage zuvor ja selbst gesagt: 'Bei Celine wiegt die Vergangenheit nicht so schwer wie bei Dior oder Saint Laurent. Wir können uns leichter davon lösen.' Die Show in einem Wort? Gier." Statt bisher eine knappe Milliarde Umsatz hat LVMH-Chef Bernard Arnault den Investoren zwei bis drei Milliarden Umsatz versprochen. Insbesondere für Mode-Freunde ist die BBC-Serie […]
Efeu 11.09.2018 […] Dramas Oscar Wilde schon längst tot sind." Die Aufführung wurde daraufhin abgesagt. "Half Life" Vollkommen hingerissen ist FAZ-Kritikerin Wiebke Hüster von dem Ballettabend "Celis/Eyal" - nach den Choreografen Stijn Celis und Sharon Eyal benannt - dem ersten großen Abend des Staatsballetts Berlin unter der neuen Leitung von Johannes Öhmann: Sie sieht die Truppe auf dem Weg zu einem ganz neuen Format: […] aus dem Stand, dass das neue Staatsballett, dessen Ko-Direktion Sasha Waltz ab 2019 übernimmt, internationale Geltung erringen kann. Endlich!" Im Tagesspiegel ist Sandra Luzina nur halb zufrieden: "Celis Choreografie ist ein Leichtgewicht, zu unspektakulär für einen Neubeginn", meint sie. "Doch Öhman hat noch ein Ass im Ärmel. 'Half Life' von Sharon Eyal und ihrem Partner Gai Behar ist eine Extravaganza […]
Efeu 05.02.2018 […] n Schriftstellers Louis Ferdinand Céline zu veröffentlichen, "das Feingefühl gegenüber seiner Zeit habe es so verlangt". In der NZZ bedauert Claudia Mäder diesen Entschluss und hätte sich die Möglichkeit öffentlicher Auseinandersetzung gewünscht: "Ein aufgeklärter Umgang mit unliebsamen Dingen besteht darin, ihnen ins Auge zu blicken. Im konkreten Fall von Céline bedeutet das: die widerwärtigen Ideen […] stört." In einem Artikel zu diesem Thema zitiert Enno Stahl in der Jungle World Marc Weitzmann, Mitarbeiter von Le Monde, der daran erinnert, dass die Zensur nicht von Frankreich, sondern zunächst von Céline selbst ausgehe. Und nebenbei fragt er sich, warum Gallimard jetzt die Wiederauflage der Ausgabe des kanadischen Verlags Éditions Huit, der "Sympahien für die extreme Rechte" hege, als Lösung des Problems […]
Efeu 27.12.2017 […] Überraschend hat die Witwe Louis-Ferdinand Célines, die mittlerweile 105 Jahre alte Lucette Almanzor-Destouches die Publikation der antisemitischen Pamphlete des Autors bei Gallimard gestattet, berichtet Helmut Mayer in der FAZ. Natürlich plane der Verlag eine gründlich kommentierte Ausgabe, aber es gibt dennoch Proteste. Serge Klarsfeld, Präsident einer jüdischen Organisation, "kündigte, wenig ü […] überraschend, Gerichtsklagen an. Wenn man negationistische und antisemitische Äußerungen von Leuten wie Alain Soral oder Dieudonné mit dem Gesetz begegnen kann, müsse das erst recht für Céline gelten, so zitierte ihn der Figaro." Außerdem: In einem online nachgereichten Artikel aus der Literarischen Welt erinnert Sarah Pines an die Schriftstellerin Leah Goldberg. Christoph Lüthy schreibt in der NZZ […]
Efeu 14.06.2017 […] bald auf Deutsch erscheinen wird." Eine in Frankreich erschienene, umfangreiche Aufarbeitung des Antisemitismus von Louis-Ferdinand Céline lässt für entschuldigende Ausflüchte keinen Raum mehr, sagt Marc Zitzmann in der NZZ: Sie widerlege "ein für allemal die These, Céline sei ein weltfremder Einzelgänger gewesen, der sich in der Einsamkeit seiner Schreibstube in judenfeindliche Ergüsse hineingesteigert […] ert habe, die als rein rhetorische Exerzitien zu betrachten seien, als humorig übersteigerte Stilübungen. ... Während der Besatzungszeit wimmelte Célines Entourage von Nazi-Würdenträgern und von Kollaborateuren. Auch scheute er nicht davor zurück, in Schriften mit dem Finger auf namentlich genannte Juden zu zeigen oder sie gleich selbst bei den Behörden anzuzeigen." Besprochen werden Roberto Bolaños […]