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Wilhelm Busch

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Leseprobe zu Joachim Kalka: Die Katze, der Regen, das Totenreich. Teil 3

Vorgeblättert 16.02.2012 […] Eigenartigerweise hat Vischer gleich zu Beginn seines Romans eine Szene beschrieben, die jeder Leser nach Erfindung des Films sogleich als filmischen Slapstick wiedererkannt hätte – diese merkwürdige Antizipation beschreibt einen "Hochzeitsschmaus", bei dem sich dem Erzähler ein Rockknopf unter eine große silberne Servierplatte hakt, als er sich nach der Gabel bücken will, die seiner Nachbarin hinuntergefallen ist – "der ganze Plunder, den [die Platte] trug, Saucen, Eingemachtes aller Art, zum Teil dunkelrote Flüssigkeit, rollt, rumpelt, fließt, schießt über den Tisch, ich will noch retten, schmeiße eine Weinflasche um, sie strömt ihren Inhalt über das weiße Hochzeitskleid der Braut zu meiner Linken, ich trete der Nachbarin rechts heftig auf die Zehen; ein andrer, der helfend eingreifen will, stößt eine Gemüseschüssel, ein dritter sein Glas um …" Was filmisch wirkt, ist vor allem die Geschwindigkeit, die ähnliche Sequenzen bei Wilhelm Busch nicht haben, weil jedes Moment des dort abrollenden Desasters in liebevoller Momentaufnahme fixiert bleibt. […]