Stichwort
Wilhelm Busch
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Vorgeblättert 16.02.2012 […] Eigenartigerweise hat Vischer gleich zu Beginn seines Romans eine Szene beschrieben, die jeder Leser nach Erfindung des Films sogleich als filmischen Slapstick wiedererkannt hätte – diese merkwürdige Antizipation beschreibt einen "Hochzeitsschmaus", bei dem sich dem Erzähler ein Rockknopf unter eine große silberne Servierplatte hakt, als er sich nach der Gabel bücken will, die seiner Nachbarin hinuntergefallen ist – "der ganze Plunder, den [die Platte] trug, Saucen, Eingemachtes aller Art, zum Teil dunkelrote Flüssigkeit, rollt, rumpelt, fließt, schießt über den Tisch, ich will noch retten, schmeiße eine Weinflasche um, sie strömt ihren Inhalt über das weiße Hochzeitskleid der Braut zu meiner Linken, ich trete der Nachbarin rechts heftig auf die Zehen; ein andrer, der helfend eingreifen will, stößt eine Gemüseschüssel, ein dritter sein Glas um …" Was filmisch wirkt, ist vor allem die Geschwindigkeit, die ähnliche Sequenzen bei Wilhelm Busch nicht haben, weil jedes Moment des dort abrollenden Desasters in liebevoller Momentaufnahme fixiert bleibt. […]
Karikaturen und Cartoons 28.11.2011 […] Burkhard Mohr sagt's mit Wilhelm Busch.
Angela Merkel in prekärer Lage, fürchtet Klaus Stuttmann.
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Vom Nachttisch geräumt 23.01.2006 […] Da liegt ein Mann mit ausgestreckten Armen ganz flach auf dem Boden, wie die in Teig verwandelten Max und Moritz bei Wilhelm Busch. Wenn man diesem Wesen das hochnäsige "ich bin bestürzt" in den Mund legt, dann hat das seine Komik.
[…] Von Arno Widmann
Vom Nachttisch geräumt 10.12.2004 […] Heinz Erhardt und Wilhelm Busch tummeln sich in beiden Sammlungen. Aber Hölderlin aufzunehmen, hatte nur Gernhardt die Chuzpe. […] Von Arno Widmann