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Presseschau-Absätze
Bücher
Stichwort
Bleierne Zeit
11 Presseschau-Absätze
Efeu
15.03.2023
[…]
Die
bleierne Zeit
, als auf den Straßen Gewalt herrschte: Marco Belloccios "Und draußen die Nacht" (Arte)In seiner von Arte online gestellten Miniserie "Und draußen die Nacht" widmet sich der italienische Regisseur Marco Bellocchio erneut der Entführung und Ermordung Aldo Moros durch die Brigate Rosse.
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9punkt
04.02.2023
[…]
Falls jemand noch Lust auf Karneval in Venedig hat: Petra Reski hat in der SZ nur noch grimmige Worte für ihn übrig: "An Spitzentagen treffen 150.000 Touristen auf knapp 50.000 Venezianer - insofern die nicht die Flucht ergriffen haben, weil alles, was den venezianischen Karneval einst ausgemacht hat (Stegreiftheater auf einem Campo, Tänzer und Musiker, die durch die Gassen zogen) im Würgegriff der Kommerzialisierung schon vor Jahrzehnten untergegangen ist.
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Efeu
21.08.2022
[…]
Ali Sadrzadeh erinnert derweil in der FAZ an die politischen Umstände der Fatwa: Khomeini habe damals den Iran vor allem wieder auf die globalpolitische Tagesordnung setzen wollen. "Es ist eine
bleierne Zeit
, es herrscht eine allgemeine Enttäuschung über den sinnlosen achtjährigen Krieg, Lebensmittel sind rationiert, die internationale Isolation hat die Wirtschaft ruiniert, hinter vorgehaltener Hand verbreiten viele ihre Beobachtungen, wie täglich Leichen von Hingerichteten in Massengräbern verscharrt werden. ...
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9punkt
15.02.2021
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Die Russen kehren zurück in die
bleierne Zeit
, schreibt ein ziemlich deprimierter Markus Ziener in der NZZ.
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9punkt
22.03.2018
[…]
Italien gedenkt seiner Bleiernen Zeit und der Ermordung Aldo Moros durch die Roten Brigaden, die auch der harten Haltung des Moro-Rivalen Giulio Andreotti geschuldet ist, schreibt Matthias Rüb in der FAZ: "Vierzig Jahre nach der Entführung Moros ist die Debatte über den Terror der Roten Brigaden noch lange nicht abgeschlossen.
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Feuilletons
18.09.2008
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Harald Jähner hat dank des Geballeres im "Baader-Meinhof-Komplex" endlich verstanden, was mit "bleierner Zeit" gemeint ist: "Ulrike Meinhofs Parole, die politische Macht käme aus den Gewehrläufen, münzt der Film um in die alte Einsicht des Action-Films, aus den Gewehrläufen komme zumindest die ästhetische Macht.
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Feuilletons
17.09.2008
[…]
Die Regisseure sind: Romuald Kamarakar (über "Die
bleierne Zeit
"), Tom Tykwer (über "Deutschland im Herbst"), Hans Steinbichler (über "Messer im Kopf" und "Stammheim"), Nicolette Krebitz (über "Die verlorene Ehre der Katharina Blum") und Dominik Graf, der sich an Fassbinders "Die dritte Generation" erinnert: "Tja, einer der deutschen Autorenfilmregisseure durchschaute halt den ganzen Travestiezirkus vom deutschen Junglinken, entflohen aus gutbürgerlichen Schreckenswohnzimmern und tragisch verstrickt im bewaffneten Laokoon-Kampf gegen den immerbösen Obrigkeitsstaat.
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Feuilletons
30.01.2007
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Anlässlich der eher "lustlos" geführten Debatte um die Begnadigung der letzten RAF-Häftlinge resümiert Mariam Lau, wie sich die Bundesrepublik mit sich selbst versöhnt hat - wohl eher trotz aller Filme und Kunst zur RAF: "Was praktisch nie zu hören war - weder in der 'Fischer-Affäre', noch in irgendeinem der Prozesse, war die Stimme derjenigen, die zwar selbst nicht gewalttätig geworden waren, aber die Vorgänge mit der glühenden Anteilnahme, Melancholie und Depression verfolgt haben, wie sie die Schwester der Terroristin in von Trottas 'Bleierner Zeit' an den Tag legt.
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Magazinrundschau
07.10.2006
[…]
Ein Höhepunkt war die
bleierne Zeit
der Roten Brigaden in den Siebzigern. "Das wirksamste Plakat - ein auch optischer Bruch mit jeglicher Zweideutigkeit - der Pci (Kommunistische Partei Italiens) war das Foto eines Straßenpflasters mit dem mit Kreide gezeichneten Umriss eines Körpers und dem Barett eines Polizisten, der gleichsam aus dem Plakat hinaustrat und sich zum Betrachter umwandte: Sie schießen auf die Uniform und drinnen steckt ein Mensch.
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Feuilletons
05.04.2003
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In einer bleiernen Zeit sieht Hannes Hintermeier derzeit die Verlagswelt, die einer Entscheidung des Kartellamts zur Fusion von Random House und Ullstein Heyne List entgegenbangt.
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Feuilletons
26.10.2001
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Die NZZ reibt sich verwundert die Augen. Die einst "zum Spaßvogeltum bekehrten Germanen" werden wieder ernst: Es hat sich ausgewitzelt.
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