Essay 17.06.2013 […] Keine Wesen dieser Welt, in der Luft, auf der Erde oder im Wasser, dürfen abgebildet werden, weil jeder Umgang mit Bildern unausweichlich in Anbetung endet und diese Anbetung ebenso unausweichlich anderen Göttern und einen Treuebruch darstellt, da Jahwe nicht abgebildet werden kann." [25] So richtete sich der ikonoklastische Furor der Propheten[26] gegen die asherim, die Bildnisse der Asherah, der ältesten kanaanitischen Gottheit, Gemahlin von El und Mutter von Baal und Mot (vergleichbar der ägyptischen Isis oder der sumerischen Nammu).
[…] Von Daniele Dell'Agli
Essay 04.03.2013 […] ./1. Jh. v. Chr. verehrte Baal/Hadad. Ob Jahwe ein ursprünglich aus Syrien/Palästina stammender Gott ist oder ob er erst von einer nach Palästina einwandernden Gruppe von Jahweverehrern, einer vermeintlichen "Mose-Schar", mitgebracht wurde, lässt sich angesichts der Quellenlage gegenwärtig nicht entscheiden. […] Von Markus Witte
Essay 21.02.2013 […] Die Konsequenz ist vorhersehbar: "Der Herr sprach zu Moses: Nimm alle Volksverführer, und laß sie zu Ehren des Herrn angesichts der Sonne an Pfählen aufhängen… Moses gebot den Richtern Israels: 'Es töte ein jeder die seiner Leute, die dem Baal-Peor anhingen!'"[8] Auch hier wird wie am Sinai das generelle Tötungsverbot durch eine überordnete Tötungspflicht ersetzt - eine Exemption, die in den gegebenen Fällen nicht aus der Kriegerethik folgt, sondern sich als unumgängliche Folge des Bundesbruchs aufzwingt. […] Von Peter Sloterdijk
Essay 06.02.2013 […] Im westlichen Vorderasien galt El als weiser Vater der Götter, Hadad (auch Baal genannt) als Wetter- und Regengott, Anat als Kriegsgöttin, Ischtar (Astarte) als Liebesgöttin. […] Von Bernhard Lang
Essay 29.01.2013 […] Daraufhin ließ Gott von der Pest ab, der schon 24 000 Israeliten zum Opfer gefallen waren, weil sie mit den Moabitern ein Fest zu Ehren des Lokalgotts Baal Pe'or gefeiert hatten. Pinhas machte sich Gottes Eifersucht zu Eigen […] Von Jan Assmann
Vorgeblättert 05.08.2010 […] Ich versuchte, sie zu Baal zu überreden. Dann hätten wir doch die drei bedeutenden frühen Stücke des Meisters vom Schiffbauerdamm fürs Thalia gemacht.
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