Stichwort

#aufstehen

72 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 5
9punkt 13.08.2018 […] Im Gespräch mit Ralph Bollmann legt Sahra Wagenknecht noch einmal dar, dass sie an das Gute im AfD-Wähler glaubt, um den sie mit ihrer "Aufstehen"-Bewegung werben will: "Statt über Sternchen in Worten zu debattieren, sollten wir uns auf die sozialen und ökonomischen Fragen konzentrieren. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass Unzufriedene in die Arme der AfD getrieben werden, weil sie sich bei allen […] n Konvention; und jenen anderen, die darauf beharren, dass sich das Links-Sein in der Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus und der von ihm geprägten Weltordnung bewähren müsse." Warum nicht "aufstehen", fragt Autor Ingo Schulze in der SZ. Es fehlt doch sonst an jedem Gegenentwurf zum "Neoliberalismus" der großen Parteien. "Bereits eine auf unseren Alltag angewandte Provenienzforschung, also eine […]
Efeu 10.08.2018 […] Ziemlich schauderhaft findet Arno Frank in der taz die Vorstellung, dass der reichlich angestaubte Protestrock-Klassiker "Aufstehn" der Bots, getextet und immer wieder aktualisiert von Dieter Dehm, nun tatsächlich zur Hymne von Sahra Wagenknechts "Aufstehen"-Bewegung werden könnte. Nach einer ausgreifenden Text-Exegese stellen sich Frank mehrere Fragen: "Wo bitte bleibt das Narrativ? Die positive Erzählung […] Gitarren vom Aufstehn die Rede und davon, wer alles sich jetzt zu erheben habe. Ein einziger Imperativ. Du sollst! Alle sollen! Gibt es im Sommer, dessen offizieller Hit die neue Interpretation eines italienischen Partisanenliedes von 1945 ('Bella Ciao') ist, wirklich keine zeitgemäßere Hymne für die Bewegung? Eine, die für Bewegung sorgt statt für lähmendes Entsetzen? Und wer nicht zum Aufstehen aufgefordert […]
9punkt 08.08.2018 […] Aufstehen ist jetzt das große Ding. Sahra Wagenknechts neue "Bewegung" hat zwar kein Programm, aber die Sympathien fliegen ihr nur so zu. Statt des Flüchtlings zählt hier der deutsche Arbeiter, statt der Political correctness die Kapitalismuskritik. Nicht ohne Stolz erzählt Zeit-Redakteur Adam Soboczynski, dass alles in der Zeit angefangen habe, und zwar mit einem Artikel des Dramaturgen Bernd Stegemann […] Andreas Nölke. Antje Vollmer macht auch mit. Auf zeit.de mokiert sich Mely Kiyak über den professionellen Kitsch der auf die Seite gestellten Bekenntnisvideos: "Am 4. September ist ganz großes Aufstehen. Als 'Start der Bewegung' wird es angekündigt. Wo und wie aufgestanden wird, erfährt man nicht. Alle Informationen dringen tröpfchenweise durch. Das geht schon seit Monaten so. So haben die Architekten […]
9punkt 08.08.2018 […] unterstützen, die die Zerstörung Israels wollen." Monika Maron hat in der Welt am Sonntag ein von großer Sympathie getragenes Porträt über Sahra Wagenknecht veröffentlicht, die gerade die  Bewegung "Aufstehen" nach dem Vorbild der "France Insoumise" des Linskpopulisten Jean-Luc Mélenchon gründen will: "Die SPD habe ihr schon damals nicht gefallen. Und die Grünen ... Sie zögert. Na ja, sie sei zwar politisch […] sich "Bewegungen", die einem Bürgerwillen scheinbar spontan Ausdruck geben wollen, analysiert Gustav Seibt in der SZ. Manche haben immerhin noch eine politische Idee. "Das Angebot von Wagenknechts #Aufstehen ist noch deutlich niedrigschwelliger: Eine Registrierung auf der Website genügt (Stand nach vier Tagen: fast 40 000 Anmeldungen). Es reicht, sich von den sympathischen, im besten Sinne durchschnittlichen […] Gesichtern und ihren Forderungen auf der Internetseite angesprochen zu fühlen. Bisher gibt es weder ein ausformuliertes Programm noch viel Prominenz." Nach ihrem jetzigen Modell ist Wagenknechts "Aufstehen" zwar nicht darauf angelegt, sich zur Wahl zu stellen, so Seibt, aber bei merklichem Rückenwind könnte sich das ändern und die Spaltungen im Parteienspektrum weiter vorantreiben. […]