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Post aus New York 19.03.2002 Ein halbes Jahr nach dem Attentat genießen die amerikanischen Fernsehzuschauer wieder die Wonnen der Seichtheit - und zwar schlimmer denn je. Von Ute Thon
Post aus New York 07.03.2002 Ein neues Popmagazin namens Heeb will beweisen, dass jüdische Jugendliche kosher und cool sein können. Um den Titel gab's schon den ersten Krach. Von Ute Thon
Post aus New York 21.02.2002 Havard-Jurist Randall Kennedy untersucht in seinem provozierenden Buch "Nigger" die Karriere von Amerikas schlimmstem Schimpfwort. Von Ute Thon
Post aus New York 30.01.2002 Talk, das Monatsmagazin von Tina Brown, stellte vergangenen Freitag, nach gerade mal 27 Monaten Existenz, überraschend sein Erscheinen ein. In die Nachrufe mischt sich unverhohlene Häme über den Absturz der flamboyanten Medien-Queen Brown. Von Ute Thon
Post aus New York 02.01.2002 Gerade ist ein Bericht zur Stimmung an Amerikas Hochschulen erschienen: "Zur Verteidigung der Zivilisation - Wie unsere Universitäten ihre Plicht gegenüber Amerika nicht erfüllen und was dagegen getan werden kann". Er klagt liberale Akademiker an, ihre Studenten mit anti-amerikanischen Friedensbotschaften zu indoktrinieren. Von Ute Thon
Post aus New York 01.10.2001 In Amerika geraten Journalisten unter Beschuss, die sich kritisch mit Bushs Reaktion auf den 11. September auseinandersetzen. Von Ute Thon
Post aus New York 21.09.2001 Nach einer surrealen Woche, in der man das Grauen in Manhattan nur riechen konnte, einer Woche mit endlosen, unfassbaren TV-Bildschleifen, wollte ich die Vergewaltigung meiner Stadt mit eigenen Augen sehen.
Von Ute Thon
Post aus New York 19.09.2001 Die Räumungsarbeiten im Finanzdistrikt werden Monate dauern. Noch hoffen die Rettungsteams, dass sie unter den Ruinen noch Überlebende bergen können. Sie wollen es glauben, weil solch ein Wunder die sinkende Moral aufbauen könnte. Von Ute Thon
Post aus New York 16.09.2001 Bushs erste Reaktion auf den Terroranschlag konnte niemand überzeugen. In den ersten Tagen nach dem Attentat fiel daher New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani die Rolle des souveränen Krisenmanagers und tröstenden Landesvaters zu. Von Ute Thon
Post aus New York 15.09.2001 "Zu Boden geschlagen, weinen wir / Weinend stehen wir auf / Stehend kommen wir zusammen / Zusammengekommen fragen wir / Wie können wir helfen / Lasst uns zusammen arbeiten, nicht Krieg führen!" Reaktionen auf das Attentat. Von Ute Thon
Post aus New York 14.09.2001 Wie soll man mit soviel Leid umgehen? Ich gehe zum ersten Mal in vielen Jahren in die Kirche, auf der Suche nach einem angemessen Trauerritual. St. Patrick's Cathedral auf der Fifth Avenue füllt sich mit bestürzten, hilflosen Seelen, längst nicht alle gläubige Katholiken. Von Ute Thon
Post aus New York 13.09.2001 "Mach sofort den Fernseher an! Jetzt sehe ich es mit eigenen Augen: Die silbernen Zwillingstürme, deren Anblick mir nach längerer Abwesenheit immer als erstes versichert, dass ich wieder in meiner Heimatstadt angekommen bin, rauchen wie zwei riesige Industrieschlote." Zwei Flugzeuge fliegen in New Yorks World Trade Center, beide Türme stürzen ein. Ein Terroranschlag. Von Ute Thon