Fußball begeistert - nicht nur in Deutschland. In den letzten Jahren hat sich daher auch die Geschichtswissenschaft im Rahmen von Alltags- und Sozialgeschichte dem Phänomen "König Fußball" beschäftigt. Dabei interessieren vor allem die sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbindungen dieses Sports. Die Fußballbundesliga hat seit ihrer Gründung einen stetigen Aufwärtstrend erlebt; dass dieser Weg keineswegs so geradlinig verlief, wie angenommen wird, beweist nicht nur der Bundesligaskandal der 1970er Jahre. Im Zentrum des Buches steht dabei die Entwicklung der Bundesliga wie sie sich im Austausch zwischen Gesellschaft und Sport entwickelt hat. Das Buch ist dadurch eine Bestandsaufnahme des modernen Fußballs.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2013
Rezensent Peter Sturm hat so seine Einwände gegen ein Buch, das den Fußball mit der Wissenschaft beglücken möchte oder umgekehrt. Was der Rezensent eigentlich lobenswert findet, geht in diesem Fall nicht ganz auf, erklärt Sturm, denn der Tagungsband vereint allzu Disparates. Sogar eine Sozialgeschichte des Fernsehens hat darin Platz, staunt Sturm, und eine Geschichte des amerikanischen Baseballs im 19. Jahrhundert. Dass der von Wolfram Pyta herausgegebene Band auch mit wissenschaftlicher Genauigkeit oder einer konsequenten Rechtschreibung nicht immer glänzen kann, mindert das laut Sturm mitunter durchaus spannende Lesevergnügen für ihn doch erheblich.
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