Seit vier Jahrzehnten stehen sie auf der Bühne, haben alle Krisen, alle Moden überlebt und sind bis heute die Rockband schlechthin: The Rolling Stones. Willi Winkler erzählt, wie Mick Jagger und die Seinen die ganze Welt zum Wahnsinn trieben, und lässt eine einzigartige Erfolgsgeschichte Revue passieren.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 02.10.2002
Harald Martenstein hat eine Menge Fragen zu den Rolling Stones und ihrem Frontmann Mick Jagger. Was das Besondere an ihrer Musik ist, wüsste er gerne, warum ausgerechnet sie zur Konkurrenz der Beatles geworden sind, und warum sie nicht aufhören wollen? Keine seiner Fragen sieht er bei Willi Winkler beantwortet, findet sich aber stattdessen mit einer Menge unerwünschter Informationen und Details konfrontiert. Ein Dilemma, zumal Winklers Buch nicht etwa die enzensbergersche Schläue eines Essays aufweise, mit keiner vollständigen Biografie aufwarten könne oder wenigstens grundsolide Musikanalysen liefere, die Martensteins auf andere Fragen fixiertes Interesse wecken könnten. "Wen's interessiert", zuckt da der Rezensent enttäuscht und vielleicht etwas überheblich die Achseln.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…