Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt. Er ist der letzte Poet der Popkultur, der Womanizer mit der tiefen Stimme, der melancholische Songwriter, der ganze Generationen beeinflusst hat, rastlose Seele und schillernde Persönlichkeit zugleich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2013
Wenn es nach Rose-Marie Gropp ginge, müssten wir die gut 700 Seiten dieser Biografie nicht alle lesen, längst nicht. Obgleich auch Erhellendes dabei ist, wie Gropp zugibt, sei das Allermeiste des von Sylvie Simmons Zummengetragenen über Leonard Cohen entweder bereits gesagt oder aber unwichtig, allzu sehr in die biografischen Details gehend. Auf Gropp wirkt die Akribie der Autorin eher beängstigend denn beglückend. Nein, am Stück lesen, könne man das keinesfalls, warnt sie. Und stückweise? Ergibt das Buch laut Gropp zwar das Bild einer detektivisch begabten Autorin, aber nicht zwangsläufig auch ein verlässliches von Leonard Cohen.
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