Mit 150 Abbildungen. Donatellos "Stilpluralismus" von 1430 bis 1445 wird hier erstmals vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Kunsttheorie vorgestellt. Donatellos wandelbare Gestaltungsweise auch bei annähernd zeitgleichen Werken lässt auf ein neues Verständnis von künstlerischen Formen und ihrer bewussten Auswahl durch den Künstler schließen. Aus Einzelanalysen seiner Hauptwerke erschließt sich so der ästhetische und intellektuelle Horizont seiner Skulpturen. Ein Ziel des vorliegenden Buches besteht darin, den zeitgenössischen Sehhorizont für plastische Bildwerke des 15. Jahrhunderts und insbesondere die Entstehung des modernen Stilbegriffs in der Kunsttheorie zwischen Petrarca und Cristoforo Landino aufzuzeigen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2002
In seiner kunstgeschichtlichen Untersuchung über Donatello hat Ulrich Pfisterer, berichtet Sebastian Schütze, die Kategorie "Stil" in den Mittelpunkt gerückt und mit der Frage verknüpft, inwieweit sich Stil als programmatischer Aspekt des Künstlers verstehen lässt. Der Autor präsentiert eine "umfassende Archäologie des Stilbewusstseins der Renaissance" und stützt diese Darstellung auf eine "beeindruckende Quellengrundlage", lobt der Rezensent. "Überzeugend" verdeutliche Pfisterer dem Leser, dass Donatello und seine Zeitgenossen Stil sehr "differenziert" zur Kenntnis genommen haben. Das Buch ist daher ein "gewichtiger Beitrag" zu einer "Rekonstruktion" der "frühneuzeitlichen Wahrnehmung", schreibt erfreut der Rezensent.
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