Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.07.2004
Es sei ein relativ mutiges Unterfangen, so der "rh" zeichnende Rezensent, ein Buch über Venedig zu schreiben, wo doch Goethe schon vor über 200 Jahren gemeint habe, dass es über diese Stadt nichts Neues mehr zu sagen gebe. Dennoch hat sich Reinhard Lebe die Aufgabe gestellt, das Netz von Mythen und Geschichten, die sich um die Stadt ranken, zu entflechten und seine Entstehung zu beleuchten. Jedoch sieht sich der Rezensent gezwungen, kritisch anzumerken, dass es doch unverständlich sei, wie der Gründungsmythos mit seinen diversen religiösen Hintergründen in einem solchen Band unerwähnt bleiben konnte.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…