Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.04.2001
Geteilter Meinung zeigt sich Andreas Strobl über diesen Band. So lobt er den Beweis der Autorin, dass es keineswegs lange Zeit für Monarchen selbstverständlich war, "ihren weltlichen Ruhm durch bildende Künste zu verewigen" und dass sie aufzeigt, wie sehr die Förderung der Wissenschaften bzw. Künste zunehmend für den Erfolg von Monarchen als Kriterium angesehen wurde. Als "abgeschlossene ikonographische Studie" findet Strobl diesen Band durchaus gelungen, doch stellt er gleichzeitig die Frage, ob die Ikonographie der Komplexität des Themas wirklich gerecht werden kann. Strobl hätte es vielmehr begrüßt, wenn auch andere Quellen, "Texte des Alltagslebens zum Beispiel" ergänzend hinzugezogen worden wären.
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