Ulrich Beck, Edgar Grande

Das kosmopolitische Europa

Cover: Das kosmopolitische Europa
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004
ISBN 9783518416471
Taschenbuch, 400 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Europa neu denken - das ist das Thema dieses Buches. Der kosmopolitische Blick auf Europa, in Begriffe gefaßt, kann neue Handlungschancen eröffnen. Mit diesem Buch ist Ulrich Becks Trilogie zum kosmopolitischen Realismus abgeschlossen. Jeder dieser Bände - die sich wechselseitig ergänzen und interpretieren - kann für sich gelesen werden: "Der kosmopolitische Blick" eröffnet die Perspektive; diese wird in "Macht und Gegenmacht im globalen Zeitalter" auf die Schlüsselfrage der postnationalen Legitimation von Herrschaft angewendet und schließlich an einem Beispiel - "Kosmopolitisches Europa" - erprobt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2005

Ein "wichtiges Buch" erblickt Christine Landfried in Ulrich Becks und Edgar Grandes Band "Das kosmopolitische Europa", in dem die Autoren für eine neue Sicht auf Europa plädieren. Im Mittelpunkt ihrer Argumentation sieht Landfried die Anerkennung von Andersheit, die zur Maxime eines kosmopolitischen Europas werden müsse, und die im Innern Europas und nach außen zu gewährleisten sei. Diese Sichtweise eröffne den Blick für die gesellschaftliche Realität Europas. Deutlich wird nach Landfried, dass sich bereits jetzt eine europäische Identität entwickelt. Beispiele hierfür sieht sie insbesondere im Bildungsbereich und in der Wirtschaft. "Nachdem lange Zeit in der politischen Praxis und in der wissenschaftlichen Forschung Differenz als Problem der Europäischen Union betrachtet wurde, bringen Beck und Grande die andere Seite der Medaille ans Tageslicht", resümiert die Rezensentin. "Differenz kann die Lösung sein!"
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