Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.04.2000
Matthias Messmer weist zunächst darauf hin, wie wichtig es seiner Ansicht nach ist, sich frühzeitig mit der "mongolischen Frage" zu beschäftigen. Denn ähnlich wie auf dem Balkan oder in Palästina müsse man unter Umständen in Zukunft auch bei mongolischen Stämmen damit rechnen, dass sich diese "plötzlich ihres gemeinsamen kulturellen und geistigen Erbes besännen". Konfliktpotential jedenfalls sei - nicht nur aufgrund der Pufferstaat-Funktion zwischen China und Russland - in hohem Maße gegeben. An Barkmanns Buch lobt Messmer einerseits die "detaillierte historische Analyse", andererseits verliere er sich nie in "purem Zahlen- und Faktenfetischismus". Vor allem jedoch biete er Denkanstösse und Einblicke in - besonders die sowjetischen - Verhandlungsstrategien.
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