Aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger. Ein fünfzehnjähriges Mädchen, das um jeden Preis geliebt werden will, sich aber den Falschen aussucht. Ein Geschwisterpaar, das seit frühester Jugend auf sich gestellt ist und sich mit Gaunereien über Wasser hält. Ein alleinerziehender Vater, der der Spielsucht verfällt und bald seine Kinder nicht mehr ernähren kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2017
Peter Urban-Halle ist hin und weg von Tore Renbergs Vermögen, scheinbar naiv die bewegendsten Fragen über die Liebe zu verhandeln, ihr Auf und Ab, die Verzweiflung und gleichzeitige Hoffnung. Die Helden des Romans, ein Haufen Jugendlicher aus dem norwegischen Stavanger, scheinen dem Rezensenten äußerst zeitgemäß. Der Sog des Textes liegt für ihn darin, wie der Autor den Leser an den Gefühlen und Gedanken der Figuren teilhaben lässt, mittels knapper Sätze, ungeahnter Zusammenführung ihrer Geschichten und "grenzenloser" Fantasie.
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