Lose Blattsammlung im Pappkarton. Über nationale und mentalitätsgeschichtliche Grenzen und klaffende Abgründe hinwegspringen will dieses Projekt, das sich in seiner äußeren Getalt zwischen Zeitschrift, Buch und Kunstobjekt positioniert hat. Es handelt sich um die aufwendig erstellte Lose Blätter-Sammlung einer jungen Autoren-Gruppe, die in Zusammenarbeit mit einem internationalen Redaktionsteam ein Forum für junge internationale Kunst und Literatur geschaffen haben. Wer diese Kunst-Schachtel öffnet, findet darin nicht gähnende Leere, sondern Gedichte, erzählende Prosa, dramatische Fragmente, grafische Arbeiten, Collagen und Kaltnadel-Arbeiten auf über hundert Blättern. Das nicht-hierarchische Literatur- und Kunstverständnis der Herausgeber gibt dem Leser nicht vor, in welcher Reihenfolge er sich mit den Blättern zu beschäftigen hat.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…