Christoph Buchwald (Hg.), Jan Wagner (Hg.)

Jahrbuch der Lyrik 2013

Cover: Jahrbuch der Lyrik 2013
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2013
ISBN 9783421045737
Paperback, 304 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Die bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Lyrik die Klassiker von morgen heute entdecken Seit über dreißig Jahren lädt Christoph Buchwald regelmäßig zur Entdeckungsreise durch die poetischen Sprachwelten der Gegenwart ein. Zusammen mit einem Dichter - diesmal dem vielfach preisgekrönten Schriftsteller Jan Wagner - präsentiert er im neuen Jahrbuch der Lyrik die neuesten, unveröffentlichten Arbeiten renommierter sowie bisher unentdeckter Autoren und lädt ein zum Stöbern, Entdecken, lustvollen Lesen. Was passiert derzeit in der Lyrik, worauf reagieren die Autoren? Wie finden Zeit und Gegenwart ins Gedicht, und hat die Gegenwartslyrik in dieser so unübersichtlich gewordenen Welt überhaupt noch Platz für Politik, Wut, Unzufriedenheit? Mit diesen Fragestellungen wählten die beiden aus mehr als 900 Einsendungen die besten Werke aus, die in ihrer Vielfalt einen an- und aufregenden Querschnitt der aktuellen deutschsprachigen Lyriklandschaft geben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.05.2013

Rezensentin Beater Tröger freut sich über das neue, von Christoph Buchwald diesmal gemeinsam mit Jan Wagner herausgegebene "Jahrbuch der Lyrik", das bei ihr den Eindruck einer neuen "Blüte" der deutschsprachigen Lyrik erweckt. Sie entdeckt hier nicht nur Autoren aller Altersstufen - von der 1924 geborenen Friederike Mayröcker bis zum 1993 geborenen Rick Reuther, sondern vor allem beeindruckende und großartige lyrische Werke, die unter den Oberbegriffen Tiere, Landschaft und Natur, Jahreszeiten, Kindheit, Unterwegssein, Geschichte, Liebe und Eros, Alter und Tod und schließlich Sprache geordnet wurden. Darüber hinaus lobt die Kritikerin die Entscheidung der Herausgeber, im diesjährigen Band auch ins Deutsche übertragene fremdsprachige Gedichte, etwa von Apollinaire, T. S. Eliot oder Olga Martynova aufzunehmen. Nicht zuletzt würdigt sie das erhellende Nachwort, in dem sich nicht nur Jan Wagner, sondern auch verschiedene Lyriker zu theoretischen und poetologischen Fragen äußern.
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