Der Band beinhaltet die Beiträge einer internationalen wissenschaftlichen Tagung, die im September 2000 in Griechenland veranstaltet wurde und die zum Ziel hatte, anderthalb Jahre nach Beginn der Europäischen Währungsunion (EWU) eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und mögliche Auswirkungen der Einführung der gemeinsamen Währung sowie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2002
Nun haben wir den Euro, aber als "Leitwährung" glänzt er nicht, stellt Patrick Welter ernüchtert fest. Mit großen Erwartungen hat er sich daher auf den von dem Leipziger Wissenschaftler Spiridon Paraskewopoulos herausgegebenen Sammelband gestürzt, um dort nachlesen zu können, wie es mit dem Euro denn so weitergeht. Aber leider, bedauert der Rezensent, bringen auch die Autoren nichts Neues ans Licht, das Inhaltsverzeichnis verspreche mehr, als die Lektüre letztlich hergebe. Das mag wohl daran liegen, glaubt Welter, dass der Band auf eine Tagung im Jahr 2000 zurückgeht. Manche der hier gemachten Vorhersagen lesen sich heute, meint Welter, "ungewollt komisch", so die Prognose, "diskretionäre Entscheidungen" hätten im Stabilitätspakt keinen Platz.
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