Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.02.2004
Klaus Peter Krause lobt die "angenehm kurzen Beiträge" in diesem von Klaus G. Adam und Wolfgang Franz herausgegebenen Buch, verfasst von "28 angesehenen Autoren". Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Überzeugung, dass es in Deutschland "auch in der Finanzpolitik grundlegender Umsteuerung" mit "wirklichen, nachhaltigen Reformen" bedürfe, widmen sich die Autoren, erfährt man, vier Themenbereichen: Föderalismus und Steuerwettbewerb, Europäische Aspekte der Finanzpolitik, Steuerpolitische Grundsatzfragen sowie Schuldentilgung und Staatsaufgaben. Gisela Färber und Theo Waigel, berichtet Krause, plädieren so etwa für "föderale Steuerautonomie". Und auch Klaus Adam will die Steuerautonomie der Länder gestärkt sehen und die Mischfinanzierung reduzieren. Und Heinz Grossekettler etwa kritisiert den nationalen deutschen Stabilitätspakt von 2002 dafür, dass er eine "kreative Buchführung" ermögliche, und Verstöße nicht ahnde.
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