Simon Sebag Montefiore

Die Romanows

Glanz und Untergang der Zarendynastie 1613-1918
Cover: Die Romanows
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2016
ISBN 9783100506108
Gebunden, 1032 Seiten, 35,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Gabriele Gockel. Wie kein anderes Adelsgeschlecht sind die Romanows der Inbegriff von schillerndem Prunk, Macht, Dekadenz und Grausamkeit. Über 300 Jahre dominierten sie das russische Reich, mehr als 20 Zaren und Zarinnen gingen aus dem Geschlecht hervor, allesamt getrieben von unbändigem Machthunger und rücksichtslosem Willen zu herrschen - einige dem Wahnsinn näher als dem Genie. Simon Sebag Montefiore erzählt die Saga dieser unglaublichen Familie, in der Rivalität, Giftmorde und sexuelle Exzesse regelrecht auf der Tagesordnung standen. Weder zuvor noch danach gab es ein so gewaltiges Reich, in dem sich Glanz und Grausamkeit auf so unheilvolle Weise verbündeten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.10.2016

Uff, Ausschweifungen, Exzesse, religiöser Fanatismus, Lust an der Folter - nach 1032 Seiten steht für die nach Atem ringende Rezensentin Sonja Zekri fest, dass die Romanows wirklich nichts ausgelassen haben. Und der britische Historiker Simon Sebag Montefiore fügt sein hervorragend recherchiertes, von interessanten Details wimmelndes Werk zu einem großen "Glanz- und Splatter-Epos" zusammen, versichert die Rezensentin. Dass es von Personen nur so wimmelt, wird einerseits von Namenslisten aufgefangen, anderseits von Montefiores "fast Turgenjewschem Talent" für skizzenhafte Figurenzeichnung. Gut, Bauern und anderes niedere Volk fehlt fast völlig, aber die Romanows bieten allein schon fast mehr mehr als man fassen kann, die wir uns am Ende der Lektüre erschöpft und fasziniert vorstellen.
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