Rudolf Steiner

Rudolf Steiner: Ausgewählte Schriften. Kritische Ausgabe

Band 2: Philosophische Schriften, Wahrheit und Wissenschaft - Die Philosophie der Freiheit
Cover: Rudolf Steiner: Ausgewählte Schriften. Kritische Ausgabe
Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart-Bad Cannstatt 2015
ISBN 9783727458026
Gebunden, 413 Seiten, 108,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben und kommentiert von Christian Clement. Mit einem Vorwort von Eckart Förster. Die kritische Ausgabe (SKA) der Schriften Rudolf Steiners hat nach Erscheinen von Band 5 und 7 eine breite, zum Teil polarisierende Diskussion ausgelöst, wobei die editionswissenschaftliche Qualität nie Gegenstand war, denn sie ist unbestritten und bewegt sich auf einem hohen Niveau. Mit Band 2 der SKA geht es um die beiden philosophischen Zentralschriften Rudolf Steiners, die das philosophische Fundament der später von ihm entwickelten Anthroposophie bilden: "Wahrheit und Wissenschaft", deren erste Fassung er als Dissertation eingereicht hat, und die "Philosophie der Freiheit", die, daran anknüpfend, eine erkenntnistheoretische Fundierung des Wahrnehmens und Denkens mit ethischen Perspektiven verbindet. Die Ausgabe enthält nebst einer kontextualisierenden Einleitung und ausführlichen Stellenkommentaren einen vollständigen Variantenapparat. Ein wichtiger Schritt für eine kulturwissenschaftlich exakte Forschungsarbeit zu Rudolf Steiners Philosophie.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.03.2016

Rezensent David Marc Hoffmann, im Hauptberuf Leiter des Rudolf-Steiner-Archiv in Dornach, liest den zweiten Band der von Christian Clement besorgten Kritischen Ausgabe von Rudolf Steiners Schriften mit Gewinn. Insbesondere Steiners frühes Hauptwerk "Philosophie der Freiheit" kann er erstmals in seiner Gesamtheit erfassen, da der Band die laut Rezensent beträchtlichen Überarbeitungen des Autors mit einbezieht. Für Hoffmann kommt die Lektüre so einer geistesgeschichtlichen Expedition gleich, mit der die spirituellen Erfahrungen Steiners ab 1900 offenbar werden. Einführung und Stellenkommentar zeigen ihm die Verortung Steiners im Umfeld von Kant, Fichte, Schelling, Nietzsche, Hegel u. a.