Mit Fotografien von Marion Nickig. Goethe manifestierte seine Natur- und Pflanzenliebe in zahlreichen literarischen Werken. Renate Hücking fing sie auf und schrieb ein Buch für den "Garten- und Pflanzenfreund mit botanischen Ambitionen", der sich vom Dichterfürst inspirieren lassen darf. Und nach ihrem persönlichen Goethe-Jahr weiß die Autorin, dass sie in Zukunft auf duftende Nelken, Malven (Stockrosen) und Pompon-Dahlien setzen will, den Lieblingspflanzen des Dichters. Marion Nickig porträtiert mit eindrucksvollen Fotografien die Gärten der Goethe-Zeit in ihrer jetzigen Pracht. Historische Aufnahmen zeigen, wie inspirierend sie schon in der Vergangenheit zu erleben waren. Renate Hückings Callwey Buch "Mit Goethe im Garten" bietet die Möglichkeit, mit Goethe ins Gespräch zu kommen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.02.2014
Ein Fest für Goetheaner nennt Jörg Albrecht das Goethegartenbuch von Renate Hücking. Auch wenn dem Rezensenten zu Goethe und den Pflanzen schon alles gesagt scheint, schlägt er den Band gern auf, um sich von der Autorin Goethes Entwicklung zum Denkmal anhand von Fichten, Buchen, Spargel und eingelegten Gurken erzählen zu lassen. Das geht anhand von selbstgemachter Marmelade ebensogut wie mit den Schriften, versichert Albrecht, der die von Hücking ins Buch geschriebenen und von Marion Nickig abfotografierten Pflanzenporträts, die Kochrezepte und die Bezugsquellennachweise aber auch nicht verachtet.
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