In diesem Buch werden die abenteuerlichen Entdeckungsfahrten von zehn der bedeutendsten Pflanzenforscher und -sammler vom 18. Jahrhundert bis zu Frank Kingdon Ward nachgezeichnet, der 1958 starb. Das Buch ist mit Farbfotos, Landkarten, authentischem Fotomaterial und alten Stichen bebildert. Es bietet darüber hinaus 66 Porträts von damals eingeführten Pflanzen, in denen ihre Herkunft, botanische Details und andere Besonderheiten beschrieben sind.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 11.11.1999
"Pflanzenjäger", so auch der Originaltitel des englischen Bandes, wäre als Motto treffender gewesen, meint der Rezensent Jürgen Dahl. Denn hier habe man es nicht einfach mit Naturkundlern zu tun, sondern mit Abenteurern der Gartenleidenschaft, die ausfuhren, um exotische Pflanzen nach Europa zu bringen. Die Autoren des Bandes seien zwar "nicht gerade begnadete Erzähler", aber Dahl lobt, dass man mit dem Band wenigstens ein paar dieser Jäger - ausschließlich Engländer - kennen lernen könne. Allerdings machten die Autoren dabei nicht deutlich, dass es sich bei diesen Jägern oft genug um "freche Diebe" gehandelt habe. Ferner weist Dahl auf die 66 Pflanzenporträts in dem Band hin.
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