In ihren Tagebuchnotizen beschreibt Petra Hoffmann ihr persönliches Erleben der Wendejahre 1989/90 in der DDR. Anhand ihres eigenen politischen Engagements aber auch alltäglicher Begebenheiten zeichnet sie den von Verunsicherung und Hoffnung getragenen Aufbruch in eine neue Zeit nach.
Eingenommen ist Rezensentin Claudia von Braunmühl von Petra Hoffmanns Tagebuchnotizen der Jahre 1989/1990. Die Aufzeichnungen dokumentieren für sie, wie die Politik das Alltagsleben in der DDR während dieser Zeit veränderte und Hoffmann selbst zur Politikerin wurde. Zwar scheinen ihr die Tagebuchnotizen "streng genommen" nicht ganz authentisch, insofern sie immer wieder Kommentierungen, Erklärungen und summierende Formulierungen enthalten, die von der Autorin später, aus zeitlicher Distanz, eingefügt wurden. Aber das damalige Lebensgefühl geht in ihren Augen dadurch nicht verloren. "Der Spannungsbogen dieser Gefühle", so Braunmühl, "macht den Band tatsächlich authentisch". Die Geschwindigkeit und Vielfalt des politischen Wandels und der Veränderungen 1989/1990 machen dieses Tagebuch für sie zu einer überaus packenden Lektüre.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…