Am 23. Oktober 1805 wird im südböhmischen Oberplan Adalbert Stifter geboren - ein Gewinn für unsere deutschsprachige Literatur und ein farbiger Stein im Mosaik ihrer Werke. Der Autor zeichnet Stifters Leben nach und interpretiert seine Werke und das Handeln seiner literarischen Figuren. Entstanden ist eine Biografie, die sich wesentlich aus Stifters Selbstaussagen "speist".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.02.2006
Drei Bücher bleiben, resümiert Karl-Markus Gauß das zu Ende gegangene Adalbert-Stifter-Jahr, auch wenn er sie unterschiedlich beurteilt. Peter Becher stellt uns Gauß als den Vorsitzenden der Münchner Adalbert-Stifter-Gesellschaft vor, die einst von sudetendeutschen Vertreibenen gegründet wurde und sich unter Bechers Ägide zu einem Forum der deutsch-tschechischen Verständigung zu entwickeln begann. So lese Becher seinen Stifter denn auch als Vorboten einer "österreichisch-bayrisch-tschechischen Grenzkultur", was Gauß durhaus glaubwürdig findet. Manchmal erscheint ihm diese Biografie ein wenig didaktisch, doch sieht er vor allem ihre Vorzüge darin, dass sie sich im Gegensatz zu den anderen Neuerscheinungen nicht auf ein einziges Werk oder einen Lebensabschnitt begrenzt, sondern auf Stifters gesamtes Schaffen.
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