Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Der Band stellt eine Auswahl essayistischer Miniaturen vor, die Pawel Huelle für die größte polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza geschrieben hat. Die kurzen Texte, reich an Ideen, führen den Leser durch die Welt der europäischen Literatur, der europäischen Tradition und Moderne. Pawel Huelle lädt den Leser ein: zu einem Gespräch mit Licius, einer Reise zum Danziger Haus der Familie Schopenhauer oder zu einem Prager Abenteuer mit Bohumil Hrabal. Ein Band über den postmodernen Charakter unserer Kultur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.10.2000
Helmut Frielingshausen hat sichtbar Freude an den unter dem Titel "Verschollene Kapitel" erschienenen Feuilletons des polnischen Journalisten und Erzählers Pawel Huelle. Die sind ursprünglich in der der Solidarnosc Bewegung nahestehenden `Gazeta Wyborcza` erschienen und nach Meinung von Frielingshausen "klassische Beispiele für das, was man früher Feuilletons nannte" - was er definitiv als Kompliment meint. Er lobt den "knappen, kompakten" Stil und die gleichzeitig "üppige Phantasie", mit der der Autor seine nicht erfundenen Geschichten erzählt, und führt einige der Essays von Huelle als Beispiel für dessen ungewöhnlichen Erzählstil an.
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