Nichts verbindet Nadine, die reiche, gelangweilte Studentin aus Freiburg, und Eddie, den einzelgängerischen, gewalttätigen Fünfzehnjährigen aus einem Dorf am Rhein, miteinander. Bis auf eines: Beide sind innerhalb weniger Tage spurlos verschwunden. Louise Boni und ihre Ermittlerkollegen glauben nicht an einen Zufall. Als Eddies Leiche gefunden wird und kurz darauf ein gutsituierter, allseits respektierter Familienvater einem grausamen Mord zum Opfer fällt, wird zur Gewissheit, was anfangs nur eine dunkle Ahnung war ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 17.03.2009
Eingenommen ist Sylvia Staude von Oliver Bottinis neuem Krimi "Jäger in der Nacht". Sie rechnet Bottini zu den wenigen deutschen Autoren, die in der "Krimi-Oberliga" spielen. Besonders schätzt sie den weitgehenden Verzicht auf Klischees und seine "schreiberische Meisterschaft". Auch der neue Roman um das Verschwinden einer Frau, in das ein Polizist verwickelt ist, hat sie überzeugt. Sie lobt die gelungenen Dialoge und die plausiblen Figuren. Und spannend bis zum Schluss findet sie den Krimi sowieso. Da hätte der Autor in ihren Augen ruhig mit ein, zwei Toten weniger auskommen können.
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